Juliane Snekkestad erwägt Berufung gegen Verfahrenseinstellung
Die Ex-Freundin von Marius Borg Høiby möchte ihren Fall doch noch nicht zu den Akten legen. Nachdem die Anklage im Juni 2025 eingestellt wurde, prüft ihr Anwalt nun eine Wiederaufnahme.
Juliane Snekkestad, langjährige Ex-Partnerin des norwegischen Prinzensohnes Marius Borg Høiby, denkt über einen Berufungsantrag nach. Das gegen ihn gerichtete Verfahren war im Juni 2025 wegen Verjährung, mangelnder Beweise und bestrittenem Missbrauch eingestellt worden. Snekkestad hatte Marius der psychischen und physischen Gewalt bezichtigt.
Nun reaktiviert Snekkestad ihre rechtlichen Schritte nach eigenen Aussagen des Angeklagten vor Gericht. Ihr Anwalt John Christian Elden kündigte an, die Möglichkeit einer Wiederaufnahme prüfen zu wollen. Dafür seien zunächst zusätzliche polizeiliche Vernehmungen erforderlich. Die reguläre Beschwdefrist von drei Wochen ist bereits verstrichen – eine Wiederaufnahme setzt neue Beweise oder erheblich veränderte Umstände voraus.
Marius Borg Høiby wurde im August 2024 wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung festgenommen. Sein Anwalt äußerte sich skeptisch zu einer möglichen Wiederaufnahme und kündigte an, sich nicht weiter dazu zu äußern.