Mary Cosby spricht über belastende Mutter-Tochter-Beziehung
Die Reality-TV-Persönlichkeit Mary Cosby hat sich offen über das schwierige Verhältnis zu ihrer verstorbenen Mutter geäußert. Sie beschreibt Jahre voller Kontrolle und öffentlicher Kritik – doch sucht auch nach Vergebung.
Mary Cosby, bekannt aus der Serie "The Real Housewives of Salt Lake City", hat in einem Interview Einblicke in ihre belastete Beziehung zu ihrer Mutter Rosalind Cazares gegeben. Nach deren Tod im Januar dieses Jahres reflektiert die 53-Jährige nun über Jahrzehnte voller Konflikte und emotionaler Belastung.
Nach Cosbys Darstellung versuchte ihre Mutter über lange Zeit, sie zu kontrollieren und trat häufig verurteilend auf. Eine kritische Phase begann nach dem Tod ihrer Großmutter 1997. Besonders verletzend seien für Cosby regelmäßig erschienene Artikel in der Lokalzeitung gewesen, in denen ihre Mutter negative Dinge über sie schrieb. "Es war eine dunkle Zeit", erinnert sich die Fernsehpersönlichkeit an diese Phase ihres Lebens.
Trotz allem äußert sich Cosby mit einer gewissen Nachsicht gegenüber ihrer Mutter. Sie beschreibt den Trauer-Prozess als "Last, die von mir genommen wurde" und betont, dass diese schwierigen Erfahrungen geprägt haben, wie sie heute als Mutter agiert. Cosby legt Wert darauf, ihren eigenen Sohn anzuhören und seine Überzeugungen zu respektieren – ein bewusster Gegenpol zu ihrer eigenen Erziehung.