Drogendealerin im Fall Matthew Perry bittet um Gnade
Die Angeklagte Jasveen Sangha hat das Gericht gebeten, ihre 17 Monate Abstinenz und gesundheitliche Probleme bei der Strafzumessung zu berücksichtigen. Ihr drohen bis zu 65 Jahre Haft.
Im Zusammenhang mit dem Tod von "Friends"-Star Matthew Perry hat die angeklagte Jasveen Sangha eine Gnadengesuche beim Gericht eingereicht. Die 42-Jährige bittet darum, ihre Zeit der Nüchternheit sowie persönliche Gesundheitsprobleme bei der Urteilsfindung zu beachten. Bei einer Verurteilung könnte sie bis zu 65 Jahre ins Gefängnis müssen.
Sanghas Anwalt Mark Geragos stellt in eingereichten Dokumenten in Frage, dass seine Mandantin eine führende Rolle in einem Drogenring gespielt haben soll. Er argumentiert, dass zwei weitere beteiligte Personen – eine Mitbewohnerin und ein Freund – nicht unter ihrer Kontrolle standen. Die Staatsanwaltschaft hingegen wirft Sangha vor, aktiv Drogenaktivitäten organisiert und koordiniert zu haben.
Matthew Perry war am 28. Oktober 2023 tot in seinem Whirlpool gefunden worden. Nach Ermittlungen hatte Sangha Ketamin an einen Vermittler verkauft, der es an Perrys Assistenten weitergab. Dieser injizierte dem Schauspieler mehrfach das Medikament, was zusammen mit anderen Drogen zu seinem Tod führte.