Mette-Marit bricht Schweigen zu Vorwürfen gegen ihren Sohn
Die norwegische Kronprinzessin äußert sich erstmals ausführlich zu den schweren Anschuldigungen gegen Marius Borg Høiby. Sie spricht von enormem emotionalen Druck und wehrt sich gegen Vorwürfe zur elterlichen Verantwortung.
Mette-Marit von Norwegen hat sich in einer neuen Dokumentation des norwegischen Fernsehsenders NRK erstmals umfassend zu den Vorwürfen gegen ihren Sohn Marius Borg Høiby geäußert. Zusammen mit ihrem Mann, Kronprinz Haakon, beschreibt sie die enormen persönlichen Herausforderungen, mit denen die Familie durch die Anschuldigungen konfrontiert ist.
Die Kronprinzessin betont, dass sie und ihr Ehemann die Situation ernst genommen und professionelle Unterstützung gesucht hätten. Sie kritisiert öffentliche Vorwürfe, wonach die Eltern ihre Verantwortung nicht wahrgenommen hätten: "Ich finde es schwierig, für Dinge verantwortlich gemacht zu werden, die ich nicht getan habe." Gleichzeitig erklärt Mette-Marit, dass schwere Anschuldigungen gegen das eigene Kind unweigerlich zu großen Selbstzweifeln bei den Eltern führen.
Das Verfahren gegen Marius Borg Høiby wegen mutmaßlicher Vergewaltigung, Körperverletzung und häuslicher Gewalt soll sieben Wochen dauern. Ein Urteil wird gegen Ende März erwartet. Ob Mette-Marit und Kronprinz Haakon persönlich am Prozess teilnehmen werden, bleibt vorerst offen.