Norwegische Kronprinzessin besucht Sohn im Gefängnis
Mette-Marit von Norwegen ist erneut ins Osloer Gefängnis gereist, um ihren Sohn Marius zu besuchen. Dabei war die 52-Jährige wieder auf ein Sauerstoffgerät angewiesen.
Die norwegische Kronprinzessin Mette-Marit hat ihren Sohn Marius Borg Høiby im Osloer Gefängnis besucht. Der 29-Jährige befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft, nachdem ein Gericht seinen Antrag auf Freilassung unter Fußfessel abgelehnt hat. Marius hatte gehofft, die restliche Zeit bis zur erwarteten Gerichtsverhandlung im Juni auf dem Familiensitz Skaugum verbringen zu dürfen.
Fotos vom Besuch zeigen, dass die Kronprinzessin ein Sauerstoffgerät mit sich führte. Dies ist notwendig, da sie an chronischer Lungenfibrose leidet. Die Aufnahmen lenken erneut die Aufmerksamkeit auf ihren Gesundheitszustand, da Marius vor Gericht argumentiert hatte, dass die schwierigen Bedingungen im Gefängnis – unter anderem die Luftqualität – Besuche erschweren würden.
Das Gericht begründete die Ablehnung des Antrags mit möglichen Wiederholungstaten und dem Risiko von Kontaktverstößen. Dabei bezieht sich das Gericht auf ein bestehendes Kontaktverbot gegenüber seiner Ex-Partnerin. Mette-Marit muss daher weiterhin unter den derzeit schwierigen Umständen für Besuche ins Gefängnis fahren.