Norwegisches Königshaus: Mette-Marits E-Mail-Konto zu Epstein gelöscht
Die norwegische Kronprinzessin kann ihre alte E-Mail-Korrespondenz mit dem verurteilten Sexualstraftäter Jeffrey Epstein nicht mehr einsehen. Das zugehörige Mailkonto wurde gelöscht.
Das norwegische Königshaus hat bestätigt, dass das E-Mail-Konto der Kronprinzessin Mette-Marit, über das sie mit Jeffrey Epstein kommuniziert hatte, nicht mehr existiert. Nach Angaben des Hofes wurde das private Mailkonto vor etwa 12 bis 15 Jahren gelöscht, weshalb die Kronprinzessin auf ihre damalige Korrespondenz mit dem verurteilten Sexualstraftäter nicht mehr zugreifen kann.
Bei einem Interview im norwegischen Fernsehen NRK wurde Mette-Marit kürzlich auf eine E-Mail aus dem Jahr 2011 angesprochen, in der sie Epstein geschrieben hatte, dass sie nach einer Google-Recherche festgestellt habe, dass "es nicht gut aussah" um ihn. Die Kronprinzessin sagte daraufhin, sich an diese Nachricht nicht mehr zu erinnern, und äußerte den Wunsch, auf die restliche E-Mail-Korrespondenz zugreifen zu können.
Wie das Königshaus mitteilte, war das Passwort für das Konto bereits 2012 durch ein Datenleck bei Dropbox öffentlich geworden. Mette-Marit erklärte in dem Interview, sich von Epstein manipuliert gefühlt zu haben und seine kriminelle Vergangenheit damals nicht gekannt zu haben. Die Kronprinzessin begründete ihr langjähriges Schweigen zu der Verbindung mit familiären Verpflichtungen und gesundheitlichen Belastungen. Sie leidet an chronischer Lungenfibrose und benötigt nach Angaben des Hofes eine Lungentransplantation.