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Marius Borg Høiby: Prozess mit Plädoyers beendet

21. März 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Nach sechs Wochen Verhandlung haben die Anwälte des norwegischen Prinzensohns ihre Schlussplädoyers gehalten. Die Verteidigung fordert Freispruch in mehreren Anklagepunkten. Das Urteil wird Anfang Juni erwartet.

Der Prozess gegen Marius Borg Høiby, den Sohn der norwegischen Kronprinzessin Mette-Marit, hat einen wichtigen Meilenstein erreicht: Die Hauptverhandlung ist mit den Schlussplädoyers zu Ende gegangen. Der 29-Jährige ist in 40 Punkten angeklagt, darunter mehrere Vorwürfe der Vergewaltigung, Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Seine Verteidiger setzten in ihren Ausführungen darauf, die Anschuldigungen zu entkräften. Sie betonten, dass nicht die Unschuld ihres Mandanten zu beweisen sei, sondern die Staatsanwaltschaft seine Schuld nachweisen müsse. Besonders bei den vier Vergewaltigungen im Schlaf äußerten sie grundsätzliche Zweifel. Die Verteidigerin forderte zudem, falls das Gericht dennoch zu einer Verurteilung kommen sollte, eine Haftstrafe von maximal sechs Jahren – deutlich unter den von der Anklage geforderten sieben Jahren und sieben Monaten.

Während der gesamten Verhandlung wirkte Marius weitgehend unbeteiligt. Am abschließenden Verhandlungstag verhielt er sich ähnlich ruhig wie an den meisten anderen Tagen auch. Erst gegen Ende zeigte er erkennbare Reaktionen – mit gelegentlichen Lächeln während der Gegenargumente von Staatsanwaltschaft und Opferanwälten. Das Urteil wird Anfang Juni verkündet.

H
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