Ricarda Lang spricht über ihre Beziehung zu ihrem verstorbenen Vater
Die Grünen-Politikerin Ricarda Lang hat Einblicke in ihr Verhältnis zu ihrem Künstlervater gegeben. Sie beschreibt es als eng, aber unkonventionell – und erklärt, warum ein Zusammenleben problematisch gewesen wäre.
Ricarda Lang hat sich in einem Podcast offen über ihre Beziehung zu ihrem Vater Eckhart Dietz geäußert, der 2019 an Alzheimer starb. Die 31-jährige Politikerin beschreibt das Verhältnis zu dem freischaffenden Künstler als besonders und eng, allerdings nicht nach klassischem Muster: Sie wuchsen nicht zusammen auf, sondern verbrachten ihre gemeinsame Zeit regelmäßig in seinem Atelier.
Lang betont die gegenseitige tiefe Liebe, räumt aber ein, dass ein gemeinsames Aufwachsen schwierig gewesen wäre. Sein Leben als Bildhauer ließ für anderes wenig Platz, weshalb die Trennung ihrer Eltern und ihre Erziehung durch Mutter und Großmutter in Baden-Württemberg wahrscheinlich die bessere Lösung darstellte. "Wenn ich bei ihm gelebt hätte, wäre das mit viel Verletzung verbunden gewesen", so Langs Einschätzung.
Heute ist ihr Mann Florian Wilsch die zentrale Bezugsperson in ihrem Leben. Nach eigenen Aussagen verkörpern die beiden das Gegenteil von Eintönigkeit: Während er sehr extrovertiert ist, beschreibt sich Lang als eher introvertiert – ein Gegensatz, der zwischen ihnen funktioniert.