Mordverdacht gegen "Ninja Warrior"-Star: Polizist legt Geständnis ab
Ein österreichischer Polizist, der durch die TV-Show "Ninja Warrior" bekannt wurde, hat im Fall einer vermissten 34-Jährigen ein Teilgeständnis abgelegt. Er führte Ermittler zur Leiche der Frau.
Ein Beamter der österreichischen Eliteeinheit Cobra, der als Kandidat in "Ninja Warrior Austria" auftrat, steht unter Mordverdacht. Der 30-Jährige hat nun Ermittlern gegenüber ein Teilgeständnis abgelegt und diese zu einem Waldstück geführt, wo die Leiche der 34-jährigen Johanna G. vergraben war. Nach eigenen Angaben sei die Fitnesstrainerin, mit der er eine Affäre hatte, während des Geschlechtsverkehrs versehentlich durch einen Schal erstickt worden.
Die Ermittlungen begannen nach einer Vermisstenanzeige im Januar. Durch überprüfte Chatverläufe geriet der Polizist schnell in Verdacht, da er bei den Vernehmungen widersprüchliche Aussagen machte. Er behauptete, die Frau seit Dezember nicht gesehen zu haben – dies wurde jedoch durch Nachrichten widerlegt. Der Mann wurde daraufhin festgenommen. Zudem warf er das Handy des Opfers aus dem Auto, um Spuren zu beseitigen.
Verstärkt wird der Fall durch weitere Funde: Bei einer Hausdurchsuchung entdeckten Ermittler zwei Waffen und ein gestohlenes Trainingsgerät in seiner Wohnung. Die Staatsanwaltschaft prüft derzeit, ob die Version des versehentlichen Todes glaubhaft ist oder ob Vorsatz vorlag. Die Obduktion soll neue Details klären, insbesondere da eine mögliche Schwangerschaft der Verstorbenen im Raum steht.