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Hitze gegen Mückenstiche: So funktioniert das Wundermittel

26. März 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Kleine Hitzestifte versprechen Linderung bei nervigem Juckreiz. Wie das funktioniert und welche Alternativen es gibt.

Mit dem Sommer kommen auch die Mücken zurück – und damit die lästigen Stiche. Ein innovatives Gerät soll jetzt schnelle Abhilfe schaffen: Ein winziger Hitzestift, der sich auf etwa 50 Grad aufwärmt und direkt auf die Einstichstelle gedrückt wird. Laut Hersteller überlagert der entstehende Hitzeschmerz das Juckreizsignal und lindert so das Unbehagen.

Dahinter steckt jedoch mehr als nur Ablenkung. Die Hitze zerstört ein Enzym im Mückenspeichel, das für die Blutgerinnung zuständig ist. Dieses Enzym löst in unserem Körper die typische Abwehrreaktion aus – den Juckreiz. Hautarzt Christoph Liebich erklärt: "Hitze zerstört dieses Eiweiß, ähnlich wie beim Kochen von Eiern." Allerdings ist die Wirkung eher kurzfristig. Wer sich kein spezielles Gerät kaufen möchte, findet auch batteriebetriebene Alternativen im Handel.

Es gibt jedoch auch bewährte Hausmittel: Kühlung, essigsaure Tonerde oder aufgeschnittene Zwiebeln können helfen. Bei starkem Juckreiz empfehlen sich entzündungshemmende Salben oder Antihistaminika. Wichtig ist vor allem eines: nicht kratzen! Das treibt die Enzyme tiefer ins Gewebe und erhöht das Infektionsrisiko. Ein Tipp der Stiftung Warentest: Mit zwei Fingern die Haut um die Stichstelle leicht einklemmen – das lindert oft den Juckreiz.

H
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