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Nach zwei Jahrzehnten: Belgische Prinzessin meldet sich zu Wort

02. März 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Marie-Christine von Belgien hat sich nach knapp 20 Jahren erstmals wieder öffentlich geäußert. Die 75-Jährige lebt zurückgezogen in den USA und kommentiert in einem Brief aktuelle Skandale.

Prinzessin Marie-Christine von Belgien, die Halbschwester des früheren belgischen Königs Albert II., hat sich nach einer langen Funkstille mit einem Brief an das Magazin "Point de Vue" gemeldet. Die 75-Jährige war vor knapp zwei Dekaden aus der Öffentlichkeit verschwunden und hatte den Kontakt zu ihrer Familie abgebrochen.

In ihrem Schreiben äußert sich die Prinzessin zur Epstein-Affäre und der #MeToo-Bewegung. Sie betont, dass die Diskurse ihr nahegehen und kritisiert, dass Opfer von Missbrauch häufig wie Täter behandelt werden. Diese Haltung wird durch ihre eigene Vergangenheit geprägt: Als Jugendliche wurde Marie-Christine Opfer einer Vergewaltigung durch einen Cousin. Nach Angaben aus ihrer Autobiografie versagte ihr die Mutter daraufhin die emotionale Unterstützung und machte sie stattdessen mitverantwortlich für das Trauma.

Derzeit lebt die Prinzessin in einem bescheidenen Holzbungalow in Washington. Ihr früherer Halbbruder Albert II. soll seit anderthalb Jahren nach ihr suchen. Ob der aktuelle Brief zu einer Annäherung führt, bleibt unklar. Die 75-Jährige deutet an, dass sie sich mit fortlaufender Zeit immer mehr aus der Öffentlichkeit zurückzieht.

H
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