Trump verteidigt Kritik an verstorbenem Regisseur Rob Reiner
Trotz massiver Reaktionen hält Donald Trump an seinen abwertenden Aussagen über den am Sonntag verstorbenen Filmemacher fest. Trump bezeichnet Reiner als "verstörte Person".
Donald Trump hat sich unbeeindruckt von der Kritik mehrerer republikanischer Politiker zu seinen Kommentaren über Rob Reiner geäußert. Der 79-jährige Präsident bekräftigte seine ablehnende Haltung gegenüber dem verstorbenen Regisseurs und beschrieb ihn als "verstörte Person", die "schlecht für unser Land" gewesen sei. Trump begründete seine Kritik damit, dass Reiner die Regierung öffentlich kritisiert habe.
Der legendäre Filmemacher und seine Ehefrau Michele wurden am Sonntag tot in ihrem Haus entdeckt. Ermittlungen deuten auf ein Tötungsdelikt hin - beide wiesen zahlreiche Messerverletzungen auf. Der Verdacht richtete sich schnell auf ihren Sohn Nick, der sich nun in Polizeigewahrsam befindet. Nick hatte in der Vergangenheit öffentlich über seine Drogenprobleme und Zeit der Obdachlosigkeit gesprochen.
Rob Reiner hinterlässt ein filmisches Vermächtnis mit Klassikern wie "Stand By Me" und "Harry und Sally". Weggefährten wie Kathy Bates und Barack Obama würdigten seinen künstlerischen Einfluss und sein politisches Engagement. Seine Frau Michele war als Fotografin tätig - das Paar war fast vier Jahrzehnte verheiratet.