Schauspielerin verklagt "Terrifier"-Regisseur wegen Nacktszenen
Catherine Corcoran aus dem ersten "Terrifier"-Film wirft Regisseur Damien Leone sexuelle Ausbeutung und Vertragsbruch vor. Sie soll ohne vorherige Zustimmung nackt filmen musste.
Die Horror-Erfolgsreihe "Terrifier" gerät in Turbulenzen: Schauspielerin Catherine Corcoran, die im ersten Film von 2016 mitwirkte, hat Klage gegen Regisseur Damien Leone eingereicht. Sie wirft ihm und der Produktion vor, sie sexuell ausgebeutet zu haben. Nach eigenen Angaben sei sie erst unmittelbar vor den Dreharbeiten davon erfahren haben, dass sie nackt sein müsse – ohne vorherige Absprache oder Zustimmung.
Neben den Vorwürfen der sexuellen Belästigung am Set beklagt Corcoran auch erhebliche körperliche Verletzungen. Bei Aufnahmen, bei denen sie stundenlang an der Decke hing, soll sie eine Schädelschwellung und einen Trommelfellschaden davongetragen haben. Hinzu kommt ein massiver Vorwurf des Vertragsbruchs: Corcoran hatte sich vertraglich ein Prozent der Gesamteinnahmen des Films gesichert. Der erste "Terrifier" spielte mittlerweile etwa 78 Millionen Euro ein – Corcoran erhielt jedoch bisher nur rund 7.150 Euro und bekam die Zahlungen nach dem dritten Film eingestellt.
Die Vorwürfe könnten Auswirkungen auf die geplante Premiere von "Terrifier 4" im Jahr 2026 haben. Die Produktion äußerte sich bisher nicht zum Fall. Für die SAG-AFTRA, die US-Gewerkschaft für Schauspieler, verstoßen die beschriebenen Praktiken gegen ihre Regularien.