Umfrage: Mehrheit der Norweger lehnt Mette-Marit als künftige Königin ab
Wegen ihrer Verbindungen zu Jeffrey Epstein und ihrem Umgang damit verliert Kronprinzessin Mette-Marit in Norwegen massiv an Rückhalt. Aktuelle Befragungen zeigen ein deutliches Vertrauensproblem.
Das norwegische Königshaus kämpft mit erheblichen Glaubwürdigkeitsproblemen. Mehrere aktuelle Umfragen offenbaren, dass knapp die Hälfte der Norweger Kronprinzessin Mette-Marit nicht als zukünftige Königin akzeptieren möchte. Bei einer Befragung von gut 1.000 Personen lehnten 47 Prozent ihre Thronfolge ab, nur knapp 29 Prozent befürworteten sie.
Der Grund für den Vertrauensverlust liegt in den bekannt gewordenen Kontakten Mette-Marits zum verurteilten US-Sexualverbrecher Jeffrey Epstein sowie in ihrer Reaktion darauf. 62 Prozent der Befragten bewerten ihr Verhalten in diesem Zusammenhang als schlecht oder sehr schlecht. Experten kritisieren insbesondere das andauernde Schweigen des Königshauses – ein Krisenmanagement, das sich als kontraproduktiv erwiesen hat.
Kronprinz Haakon hatte im Februar erklärt, dass seine Frau Zeit benötige, um eine umfassendere Stellungnahme vorzubereiten. Allerdings zeigt die aktuelle Datenlage: Dieses Abwarten verschärft die Situation zusätzlich. Adelsexperten sehen die Chancen auf eine Entspannung mittlerweile skeptisch.