Notfall im Fußball: Dynamo-Verteidiger nach Hirnblutung operiert
Der 28-jährige Innenverteidiger Lars Bünning von Dynamo Dresden musste notoperiert werden, nachdem er spontan eine Hirnblutung erlitt. Die Operation verlief erfolgreich, der Spieler ist bei Bewusstsein.
Ein Schockmoment für Dynamo Dresden: Der Zweitliga-Innenverteidiger Lars Bünning ist nach einer plötzlichen Hirnblutung notoperiert worden. Die medizinische Notlage entstand ohne äußeres Zutun und stellte eine unmittelbare Bedrohung dar. Das rettende Chirurgie-Team konnte den Eingriff erfolgreich durchführen.
Der 28-Jährige befindet sich derzeit auf der Intensivstation und ist ansprechbar. Der Dresdener Sportchef Sören Gonther betonte in einer Stellungnahme, dass der gesamte Verein hinter dem Spieler steht und ihn bei seiner Genesung unterstützen werde. "In solchen Momenten rückt der Fußball in den Hintergrund", erklärte er. Bünning kam 2023 vom 1. FC Kaiserslautern nach Dresden und trug maßgeblich zum Aufstieg in die 2. Bundesliga bei.
Besonders tragisch: Der Verteidiger hatte sich erst vor wenigen Tagen das Ja-Wort mit seiner Partnerin Sina geben. Statt Flitterwochen begleiten nun Familie, Freunde und Teammates den Spieler durch die medizinische Behandlung.