Oliver Pochers Sohn (5) bei Bootstour plötzlich verschwunden

Oliver Pochers Sohn (5) bei Bootstour plötzlich verschwunden
Beide gingen über Bord

„War fix und fertig“: Olli Pocher über Horror-Bootstour mit Sohn (5)

von Marina Antonioni

20.04.2026, 07:43 Uhr

20. April 2026 um 07:43 Uhr

Oliver Pocher war mit seinen Söhnen auf großer Reise. Auf ein Erlebnis hätte er allerdings lieber verzichtet. Auf einer Bootstour gab es einen Schockmoment.

Comedian Oliver Pocher (48) ist fünffacher Vater und reist mit dem Nachwuchs leidenschaftlich gern. Gerade erst war er mit seinen vier Söhnen aus seinen Ex-Ehen mit Amira Aly (33) und Sandy Meyer-Wölden (43) unterwegs in Singapur, Australien und Japan.

Er hat den Kindern auch hier ein großes Abenteuerprogramm geboten. Dabei steckt ihm ein Erlebnis allerdings auch nach seiner Rückkehr noch in den Knochen. Denn auf einer Rafting-Tour – einer Wildwasser-Bootsfahrt – auf einem Fluss im australischen Regenwald erlebte der Entertainer einen echten Schockmoment. 

Im Video oben wird die Geschichte zusammengefasst.

Oliver Pocher geht mit seinem jüngsten Sohn bei Bootstour im Regenwald über Bord

Er habe gemeinsam mit seinem jüngsten Sohn, der fünf Jahre alt ist, in einem Boot gesessen. Bewusst hätten sie sich vor Start der Tour für die etwas niedrigere Schwierigkeitsstufe entschieden, die den Organisatoren zufolge für Kinder ab 6 Jahren geeignet sein sollte, erzählt Pocher im Podcast „Patchwork Boys“ seinem Freund, dem Sänger Pietro Lombardi (33).

Doch auch diese Tour hatte es in sich. Nach einer kurzen Proberunde im Kajak ging es laut Pocher mit 20 Booten los. Sein Cousin (der ebenfalls mitreiste) habe sich mit seinem zweitjüngsten, sechs Jahre alten Sohn ein Kajak geteilt, ebenso wie seine 14-jährigen Zwillinge. 

Doch für Pocher und seinen Jüngsten war die Fahrt schnell zu Ende: „Erste Stromschnelle, zack, und ich runter vom Boot mit meinem Kleinen“, schildert er. Sein fünfjähriger Sohn sei genau wie er ins Wasser gefallen. 

„Ich hab‘ meinen Kleinen nicht mehr gesehen“: Schockmoment für Olli Pocher bei Rafting-Tour

Eigentlich habe es Anweisungen gegeben, sich für diesen Fall im Wasser auf den Rücken zu legen und die Füße hochzuhalten, weil in dem etwa 30 Meter breiten Fluss überall Steine gewesen seien, an denen man sich verletzen könnte. 

Er aber habe in der Panik „alles falsch gemacht“, so Pocher. Denn: „Ich hab‘ meinen Kleinen nicht mehr gesehen.“ Er habe gewunken und mit dem Paddel gewedelt, um Hilfe gerufen und auf Englisch geschrien: „Wo ist mein Sohn?“. „Dann wird jede Sekunde ganz schön lang“, erinnert er sich mit Schrecken an den Zwischenfall.

Oliver Pocher: „Ich war fix und fertig“

Das große Glück: Sein Sohn habe instinktiv alles richtig gemacht. „Der ist rausgefallen und hat sich am Boot festgehalten. Er war auf der anderen Seite vom Boot“, berichtet Pocher seinem entgeisterten Freund Pietro. 

Darum habe er den Fünfjährigen in dem bewegten Wasser nicht mehr gesehen. Und der Kleine zeigte noch mehr Mut: „Dann ist er wieder ins Boot reingekrabbelt. Ich war fertig. Ich war fix und fertig!“, betont Pocher.

Dreifach-Papa Pietro Lombardi leidet mit: „Horror“

Pietro Lombardi, selbst dreifacher Vater, kann den Schock genau nachvollziehen: „Der Moment, wenn du dich umdrehst und siehst dein Kind nicht mehr. Horror!“, sagt er.

Pocher bestätigt: „Du kannst auch nichts machen und diese Stromschnellen – du bist dann im Wasser und das geht über dich drüber. […] Du machst gar nichts mehr. Und dann siehst du dein Kind nicht mehr.“ Der Kleine sei zwar mit Schwimmweste und Helm ausgestattet gewesen und die Organisatoren hätten sicher Erfahrung – „aber das sind mal 10, 15 lange Sekunden“, unterstreicht er.

Nur das Team, das die Rafting-Tour begleitete, sei gelassen geblieben. Als sie am Ziel angekommen seien, hätten die Profis ihnen eröffnet, dass nun noch eine zweite Fahrt anstehe.

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Doch Pocher, sein Cousin, der ebenfalls über Bord ging, und seine Söhne waren sich alle einig, dass sie darauf lieber verzichteten. Sie hätten noch eine Limonade getrunken und seien nach dieser Erfahrung freiwillig ausgestiegen. 

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