Full House: Ashley Olsen war am Set die Gelassenere
Mary-Kate und Ashley Olsen teilten sich in der Kultserie die Rolle der Michelle Tanner. Ihre ehemaligen Kolleginnen berichten jetzt: Die beiden Schwestern hatten sehr unterschiedliche Einstellungen zum Drehalltag.
In ihrem Podcast "How Rude, Tanneritos" plaudern Jodie Sweetin und Andrea Barber aus, wie unterschiedlich die Olsen-Zwillinge mit dem Alltag am Set umgingen. Mary-Kate mochte das Filmen deutlich weniger, während Ashley gelassener an die Arbeit heranging. Diese unterschiedlichen Charaktere zeigten sich schon früh und beeinflussten, wie Regie und Produktion mit den beiden umgingen.
Besonders Ashley profitierte von ihrer entspannten Art: Die Produktion bevorzugte sie offenbar, weil sie fügsamer und weniger widerspenstig war. Dies führte dazu, dass Szenen nach den persönlichen Vorlieben verteilt wurden. Manche Sequenzen übernahm diejenige, der sie mehr Spaß machte, während die andere darin keinen großen Unterschied sah.
Das Doppelbesetzungs-System war allerdings notwendig: Bei so jungen Schauspielern war es unmöglich, alle erforderlichen Szenen im vorgegebenen Zeitrahmen zu drehen, ohne Zwillinge einzusetzen. Sogar bei Naschszenen mussten Regie und Produktion genau hinschauen und gerecht aufteilen.