Prinz Harry spricht über erste Zeit als Vater
Bei einem Australien-Besuch hat Prinz Harry offen über seine Erfahrungen als Vater gesprochen. Er verriet, dass er sich nach Archies Geburt zeitweise "entfremdet" gefühlt habe.
Während eines Besuchs bei der Männergesundheitsorganisation "Movember" in Melbourne hat sich Prinz Harry sehr persönlich über das Vatersein geäußert. Der 41-Jährige sprach dabei auch über schwierige Momente nach der Geburt seines Sohnes Archie vor sechs Jahren.
Harry erklärte, dass er sich in der Anfangszeit "entfremdet" gefühlt habe, da seine Frau Meghan die biologische Hauptrolle gespielt habe. Diese Phase nach der Geburt sei für ihn ein echter Kampf gewesen. Der Prinz betonte aber auch, dass Therapie ihm geholfen habe, diese Gefühle besser zu verstehen und einzuordnen. Er warnte davor, Hilfe erst dann zu suchen, wenn man bereits in einer Krise steckt.
Im Gespräch beschrieb Harry Elternschaft als einen kontinuierlichen Lernprozess. Seine Sicht auf Kinder hat sich über die Jahre gewandelt: Er sehe sie nicht als Verbesserung seiner selbst, sondern als ein "Upgrade" für die kommende Generation. Der Besuch in Australien ist Teil einer gemeinsamen Reise mit seiner Frau, bei der das Paar auch Krankenhäuser und Veteranenfamilien besucht hat.