Prinz William war im Foto-Skandal bereit für „Krieg mit der Presse“
von News.de
20.03.2026, 12:05 Uhr
20. März 2026 um 12:05 Uhr
Heimliche Paparazzi-Fotos von Prinzessin Kate lösen 2012 einen weltweiten Aufschrei aus. Prinz William soll sofort auf Klagen gedrängt haben.
Mehr als zehn Jahre nach dem Oben-ohne-Skandal um Prinzessin Kate (44) stellt ein neues Buch die Vorgänge von damals erneut dar. Dabei wird vor allem deutlich, wie entschieden Prinz William (43) intern reagieren soll.
Nacktaufnahmen von Prinzessin Kate gingen um die Welt
Der Vorfall spielt sich 2012 während eines privaten Trips nach Südfrankreich ab. Vor einer offiziellen Auslandsreise wollen Prinz William und Prinzessin Kate dort zur Ruhe kommen, als Fotografen sie heimlich ins Visier nehmen. Im Zentrum stehen Bilder, die Kate beim Sonnenbaden ohne Bikini-Oberteil zeigen. Zunächst druckt ein französisches Magazin die Fotos, kurz darauf greifen weitere Medien in Europa das Material auf. Innerhalb kurzer Zeit macht der Skandal international Schlagzeilen.
,regionOfInterest=(513,158)&hash=ef8f72e69f9ef26c1d21c7cc01177e4bcd17c2e3ced06ceb6516391889360811)
Neues Buch beschreibt Prinz Williams Reaktion
Nach Angaben des Buches „William and Catherine The Intimate Inside Story“ von Russell Myers sieht Prinz William die Veröffentlichung als gravierende Verletzung der Privatsphäre. Demnach fordert er sofort ein konsequentes juristisches Vorgehen und eine klare Haltung gegenüber den beteiligten Medien. Intern nehmen sowohl William als auch Kate die Vorgänge dem Buch zufolge als tief verletzend und psychisch belastend wahr.
Distanzierter Kurs zur Boulevardpresse
Myers beschreibt zudem, William ziehe aus dem Skandal langfristige Lehren. Er betone, seine Familie schützen zu wollen und sei bereit, „in den Krieg mit der Presse zu ziehen“. Bereits zuvor habe er Journalisten signalisiert, er wolle eine Wiederholung der Medieneskalation rund um seine Eltern verhindern. Das Verhältnis des Paares zur Presse werde in der Folge deutlich zurückhaltender.
,regionOfInterest=(508,269)&hash=8bb8fb9a54f30e57d1ce02e6e047aabaa4797135ddbb02b8f13edc18cfdd17fa)
Urteil zugunsten von William und Kate
Der Rechtsstreit zieht sich mehrere Jahre hin. Erst 2017 fällt ein Urteil, das Prinz William und Prinzessin Kate recht gibt. Das verantwortliche Magazin wird laut „Augsburger Allgemeine“ zu einer hohen Geldzahlung verpflichtet, zusätzlich müssen einzelne Verantwortliche persönlich Strafen entrichten.
Der künftigen Umgang der Royals mit Medien
Der Skandal gilt bis heute als Schlüsselmoment für die Medienstrategie des britischen Königshauses. Laut dem Buch reflektiert William später, wie viel Einblick er der Öffentlichkeit zuvor gewährt hat und welche Folgen das hatte. Eine offizielle Reaktion des Palastes auf die aktuellen Darstellungen des Autors liegt bislang nicht vor.
Von mlk/sfx/news.de



