Prinzessin Kates Schwester Pippa hat Ärger mit Millionen-Anwesen
von spot on news
08.04.2026, 08:07 Uhr
08. April 2026 um 08:07 Uhr
Pippa Middleton und ihr Ehemann James Matthews leben seit Jahren auf Barton Court in Berkshire. Jetzt gibt es einen Dorfstreit um einen gesperrten Weg.
Das klassizistische Herrenhaus mit 32 Zimmern, rund 145 Acres Land und einem geschätzten Wert von 15 Millionen Pfund bietet der Schwester von Prinzessin Kate (44) Pippa Matthews (ehemals Middleton, 42), ihrem Ehemann James Matthews (50) und den drei Kindern Arthur (7), Grace (5) und Rose (3) ein aufwändiges Landleben mit Pool und Tennisplatz. Doch ausgerechnet eine kleine Straße, die Mill Lane, sorgt dort für heftige Spannungen mit der Nachbarschaft.
Der frühere Besitzer des denkmalgeschützten Hauses, der Designer Sir Terence Conran, hatte der Dorfgemeinschaft über Jahrzehnte gestattet, den Weg entlang der privaten Auffahrt zu nutzen. Seit dem Eigentümerwechsel ist der Durchgang jedoch dicht. An den Toren lassen Schilder mit der Aufschrift „Private property“ („Privatbesitz“) keinen Zweifel mehr zu, Spaziergänger müssen draußen bleiben. Aus der anfänglichen Formalie ist ein ausgewachsener Konflikt im Ort geworden.
Pippa und James Matthews legen Einspruch ein
Laut einem Bericht der „Daily Mail“ haben 35 Anwohner beim zuständigen West Berkshire Council beantragt, die Mill Lane offiziell als öffentlichen Fußweg eintragen zu lassen. Unterstützung erhalten sie dabei von der Wandervereinigung The Ramblers Association. Der Gemeinderat folgte dem Antrag und stufte die Strecke entsprechend ein. Pippa und James Matthews akzeptieren dies jedoch nicht und sind in Widerspruch gegangen. Das Verfahren läuft daher weiter, ein Kompromiss für die Schwester von Prinzessin Kate (44) und ihren Mann ist vorerst nicht absehbar.
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Die Ramblers Association formuliert ihre grundsätzliche Haltung klar. „In ganz Großbritannien mangelt es den Menschen in weniger wohlhabenden Gemeinden häufiger an sicheren, gut zugänglichen Wegen, die sie mit Grünflächen in der Nähe ihres Wohnortes verbinden. Das ist nicht nur ungerecht, sondern auch ungesund. Und es verschärft die bestehenden Ungleichheiten in Bezug auf Gesundheit und Wohlbefinden„, heißt es in einem Statement des Vereins. Tom Platt von der Organisation ergänzt: „Lokale Wege sind Lebensadern. Sie verbinden Menschen mit Grünflächen, frischer Luft und besserer Gesundheit.“
Geplante Bauarbeiten treffen auf archäologische Bedenken
Der Streit um den Fußweg ist nicht die einzige Baustelle rund um Barton Court. Wie der „Telegraph“ Ende Januar meldet, planen Pippa und James umfangreiche Umbauten auf dem Gelände. Unter anderem sollen ein neues Gewächshaus, zusätzliche Stallungen und ein Gartenhaus entstehen.
Archäologen melden jedoch Einspruch an: Untersuchungen des Areals deuten nach ihren Angaben darauf hin, dass die geplanten Arbeiten mögliche Funde aus der Altsteinzeit gefährden könnten. In dem Bericht heißt es, die Maßnahmen könnten „Auswirkungen auf bislang unbekannte archäologische Funde aus der Vorgeschichte, dem Mittelalter und der Nachmittelalterzeit haben“. Ob die zuständigen Behörden die Baugenehmigung tatsächlich erteilen, ist derzeit offen.
Zweites Standbein: Familienpark Bucklebury Farm
Neben Barton Court engagiert sich das Paar in Berkshire auch unternehmerisch: Pippa und James Matthews betreiben den Bucklebury Farm Park, ebenfalls in der Grafschaft gelegen. Das große Ausflugsziel mit Wildgehege, mehreren Spielscheunen, Café, Hofladen und Glamping-Angebot richtet sich vor allem an Familien. Auf Google erreicht der Park eine Bewertung von 4,5 Sternen; zusätzlich zum regulären Besuchsprogramm sind dort Kindergeburtstage und Events wie Yoga-Stunden buchbar. Pippa würde auch sehr gerne einen eigenen Kindergarten eröffnen.
Der Betrieb scheint gut angenommen zu werden: In Online-Bewertungen loben Gäste das zuvorkommende Personal, die Traktortour über das Gelände und das Angebot im Café. „Wir kommen bald wieder“, schreibt ein Elternpaar, das mit Kindern im Alter von drei und sechs Jahren dort war.
Von (ili/spot)



