Ralf Schumacher spricht über „die schönsten Momente” mit Michael
von teleschau
04.06.2026, 09:22 Uhr
04. Juni 2026 um 09:22 Uhr
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Sutton Images / Freier Fotograf
In der Doku-Serie „Ralf & Etienne: Wir sagen ja!” besucht Ralf Schumacher mit seinem Partner Étienne Bousquet-Cassagne die Kartbahn in Kerpen.
- Im Video oben erfährst du, was Ralf Schumacher seinem Étienne über Liebe beigebracht hat.
Dort beginnen einst nicht nur die ersten Schritte im Motorsport für Ralf Schumacher (50), sondern auch für Bruder Michael (57). In der dritten Folge der vierteiligen Sky- und Wow-Produktion steht damit nicht nur die Hochzeit des Paares im Mittelpunkt, sondern auch ein Ausflug in Schumachers Vergangenheit.
Schumacher-Brüder entdeckten den Rennsport
Die Serie begleitet eigentlich vor allem die Hochzeit von Ralf Schumacher und Étienne Bousquet-Cassagne (36) samt Vorbereitung. In Episode drei rückt jedoch die Kindheit des ehemaligen Formel-1-Fahrers in den Fokus. Gemeinsam fahren beide an den Ort, an dem Ralf Schumacher und sein Bruder Michael ihre Begeisterung für das Rennfahren entdecken.
Ralf Schumacher über seine Formel-1-Zeit
Heute ist die Karriere des früheren Formel-1-Piloten beendet. „Viele Leute fragen mich, ob ich es heute noch vermisse zu fahren und da muss ich ganz ehrlich sagen: Nein!”, erklärt der 51-Jährige. Wenn er zurückblicke, denke er oft: „Mensch, warum hast du das früher gemacht?! Das wäre mir heute zu stressig!” Stattdessen sei er glücklich, dass er inzwischen „etwas komplett anderes mache, aber immer noch mit der Formel 1 zusammenarbeite (…). Das macht Spaß.”
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Trotzdem wird der Besuch in Kerpen für ihn emotional. „Die Kartbahn ist für mich meine Jugend, da bin ich aufgewachsen, da habe ich vieles gelernt im Leben”, sagt Schumacher. Für seine Laufbahn sei der Ort prägend gewesen: „Es war der Grundstein für meine spätere Karriere.” Nach seinen Worten verbringt er dort früher praktisch jeden Tag nach der Schule. Zum ersten Mal sitzt er bereits mit zweieinhalb Jahren in einem Go-Kart.
So lebt die Familie Schumacher an der Kartbahn
Die Kartbahn entwickelt sich damals schnell zum Zentrum des Familienlebens. Mutter Elisabeth arbeitet als Köchin in der benachbarten Gaststätte. Vater Rolf, eigentlich gelernter Ofenmauerer, kümmert sich als Bahnwart um die Strecke. Für die Kinder bedeutet das früh, mit anzupacken und überall zu helfen.
Ralf Schumacher weiß: „Meine Eltern haben immer unter viel Druck gestanden, weil sie gucken mussten, dass es weitergeht.” Der Kartsport habe damals noch nicht den späteren Stellenwert gehabt. Außerdem fehlten in den Wintermonaten die Einnahmen, weil kein Betrieb lief. „Für die Kinder war das auch okay, aber natürlich, die Anspannung, (…) das merkt man Eltern natürlich schon an.” Die Familie habe „hier unter ganz einfachen Verhältnissen gelebt”, berichtet Schumacher.
Michael Schumacher verändert den Motorsport
Als sein Bruder Michael später Werksfahrer wird, ändert sich nach Ralf Schumachers Schilderung für die Familie vieles. Einen noch größeren Einschnitt sieht er aber in einem anderen Moment: „aber der größere Auslöser war 1991 das Rennen in Spa im Jordan. Da hat es dann schon einen Riesen-Ruck gegeben in Motorsport-Deutschland”, erklärt Ralf Schumacher.
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Später feiern beide Brüder über Jahre Erfolge in der Formel 1. Trotzdem ordnet Ralf Schumacher die Entwicklung klar ein: „Die Formel 1 in Deutschland, muss man schon sagen, hat mein Bruder groß gemacht.” Dazu sagt er mit einem Augenzwinkern: „Und dann kam ich irgendwann noch dazu, als Zusatzprodukt, und das hat ja auch ganz gut funktioniert.”
Gemeinsame Podestplätze bleiben unvergessen
Besonders stark bleibt Ralf Schumacher die gemeinsame Zeit mit Bruder Michael in Erinnerung: „Die schönsten Momente waren immer, wenn Michael und ich gemeinsam auf dem Podest waren. Das hat Spaß gemacht, das war wirklich schön.”
Von Paulina Meissner



