Ray Romano: Von der Kündigung zum Sitcom-Star
Beim Wiedersehen seiner Kultserie erinnert sich Ray Romano an seinen nervenaufreibenden Anfang: Kurz vor dem ersten Drehtag von "Alle lieben Raymond" wurde er aus einer anderen Show geworfen.
Ray Romano blickt mit gemischten Gefühlen auf den Start seiner legendären Serie "Alle lieben Raymond" zurück. Beim ATX TV Festival in Austin sprach der Schauspieler nun offen darüber, dass er vor Nervosität kaum an sich hielt, als die Dreharbeiten begannen.
Der Grund für seine Angespanntheit war der unmittelbar vorangegangene berufliche Rückschlag: Bei der NBC-Sitcom "NewsRadio" war Romano nach nur zwei Drehtagen gefeuert worden, weil seine Spielweise nicht zum rasanten Tempo der Show passte. Die Produzenten besetzten seine Rolle später mit Joe Rogan neu. "Ich wurde gerade aus einer Sitcom gefeuert, und diese Sitcom hier trägt meinen Namen – das war erschreckend für mich", gab Romano zu.
Hinzu kam, dass der damals hauptsächlich als Stand-up-Comedian tätige Künstler praktisch keine Schauspiel-Erfahrung hatte. Mit der Zeit aber wuchs er in die Rolle des Sportautors Ray Barone hinein. Die Serie lief letztlich neun Staffeln von 1996 bis 2005 und wurde eine Fernsehlegende – mit 15 Emmy-Gewinnen von 69 Nominierungen.
Ein besonderes Andenken an die Serie bewahrt Romano bis heute: das charakteristische geblümte Sofa aus dem Set. Für ein Treffen zum 30. Jahrestag wurde es sogar aus seinem Heimkino zurückgeholt.