Sandra Maischberger kauft ihre Kleidung grundsätzlich nicht selbst

Sandra Maischberger kauft ihre Kleidung grundsätzlich nicht selbst
„Das leiste ich mir“

Sandra Maischberger kauft ihre Kleidung grundsätzlich nicht selbst

von teleschau

16.04.2026, 14:22 Uhr

16. April 2026 um 14:22 Uhr

Bei „Käpt’ns Dinner“ überrascht Sandra Maischberger mit einem privaten Detail: Die ARD-Talkerin überlässt ihre Garderobe komplett anderen.

Statt wie gewohnt selbst Fragen zu stellen, sitzt Sandra Maischberger (59) für die 100. Ausgabe des NDR-U-Boot-Talks „Käpt’ns Dinner“ auf der anderen Seite des Tisches. Gastgeber Michel Abdollahi (44) führt durch das Gespräch, das vorab aufgezeichnet ist und auch persönliche Aspekte ihres Lebens berührt – etwa ihren Umgang mit Mode und ihren Kleiderschrank. Um den lässt Maischberger sich andere kümmern – und zwar aus Überzeugung. Hinter der Entscheidung steckt für sie ein sehr einfacher Grund.

Sandra Maischberger: „Ich hasse, einkaufen zu gehen“

Auf Abdollahis Frage „Dein teuerstes Kleidungsstück?“ bleibt die Journalistin eine klare Antwort schuldig. „Ach, das weiß ich nicht“, entgegnet Maischberger und erklärt anschließend, warum ihr diese Information fehlt: „Ich kaufe meine Kleider gar nicht selbst. Nichts von dem, was ich anhabe, habe ich selber gekauft.“

Der Moderator reagiert hörbar irritiert auf dieses Geständnis. Maischberger bleibt jedoch bei ihrer Linie und schildert ihr Prinzip genauer: „Eine fantastische Stylistin, die ich sehr liebe, geht für mich einkaufen. Das leiste ich mir. Ich hasse, einkaufen zu gehen. Manchmal bringt mir mein Mann Sachen mit, und das sind die schönsten. Ungelogen.“

Karriere-Pause nach Weltreise

Sandra Maischberger, die seit 1994 mit dem aus der Tschechoslowakei stammenden Kameramann Jan Kerhart (66) verheiratet ist, spricht in der Sendung auch über einen Einschnitt in ihrer beruflichen Laufbahn. Gemeinsam mit ihrem Mann habe sie sich damals für eine längere Weltreise entschieden – eine Weichenstellung, die sich deutlich auf ihren Job im Fernsehen auswirkte.

Sandra Maischberger mit ihrem Ehemann Jan Kerhart bei den Europäischen Film Awards im Januar 2026 in Berlin.

Sandra Maischberger mit ihrem Ehemann Jan Kerhart bei den Europäischen Film Awards im Januar 2026 in Berlin. Andreas Rentz / Staff

„Als ich zurückkam, habe ich nicht mehr richtig gut Fuß gefasst. Dann war es so, dass es drei Jahre gab, in denen ich sehr viel gearbeitet habe, aber keinen Job mehr im Fernsehen hatte. Da dachte ich, vielleicht ist es das jetzt gewesen.“ Die Vorstellung, nicht mehr vor der Kamera zu stehen, empfand sie als wenig attraktiv: „Ich war gerne im Fernsehen. Ich habe lieber Talkshows moderiert als welche angesehen, ich geb’s zu.“

Maischbergers Zukunft im Ersten

Inzwischen ist die in München geborene und in Italien aufgewachsene Journalistin fester Bestandteil des ARD-Abendprogramms. Ihre politische Gesprächssendung „Maischberger“ läuft im Ersten in der Regel dienstags und mittwochs gegen 23 Uhr und gehört zum festen Talk-Portfolio des Senders.

Wie lange das so bleibt, ist nach ihren Worten jedoch offen. Die Moderatorin und Mutter eines Sohnes Sandra Maischberger weist in „Käpt’ns Dinner“ darauf hin, dass ihre Verträge beim Sender überschaubar bemessen sind: „Meine Verträge gehen immer zwei bis drei Jahre, nie länger.“ Das sei schlicht „das, was man so angeboten bekommt“.

Die 100. Ausgabe von „Käpt’ns Dinner“ mit Jubiläumsgast Sandra Maischberger ist am Freitag, 17. April, um 0 Uhr im NDR-Fernsehen zu sehen.

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