Sara Arslan beendet Zusammenarbeit mit Podcast-Agentur
Die Moderatorin des Podcasts "Take Me Späti" wirft ihrer bisherigen Agentur Enkime ungleiche Arbeitsteilung und schwerwiegende Missstände vor. Die Gründer reagieren mit Gegendarstellung.
Podcast-Moderatorin Sara Arslan hat sich öffentlich von der Kreativagentur Enkime und ihrem früheren Management getrennt. Über Instagram berichtete die Creatorin von einer unausgewogenen Arbeitsverteilung beim Format "Take Me Späti": Während sie den Großteil der Arbeit geleistet habe, hätten ihre Geschäftspartner sich minimal engagiert. Nach der Trennung sei ihr zudem der Zugriff auf die Social-Media-Kanäle des Podcasts entzogen worden.
Arslan erhob darüber hinaus schwere Vorwürfe gegen die Agentur, darunter Steuerhinterziehung, Ausbeutung sowie Rassismus und Sexismus. Nach ihrer Aussage hätten weitere Nachrichten von anderen Personen ähnliche Probleme im Arbeitsklima beschrieben.
Die drei Enkime-Gründer Oliver, Max und Matteo haben sich nun auf LinkedIn zu Wort gemeldet. Sie betonen, beide Verträge seien branchenüblich gewesen und die Agentur habe umfangreiche Ressourcen bereitgestellt. Die Vorwürfe weisen sie ab – mit einer Ausnahme: Ein Mitarbeiter soll 2024 auf einer Weihnachtsfeier übergriffig geworden sein. Dies habe zu einer Abmahnung geführt. Die Gründer kündigten an, den Vorfall nun von externen Experten untersuchen zu lassen.