Sarah Ferguson soll Epstein Kontakt zu junger Frau vermittelt haben
Enthüllte E-Mails deuten darauf hin, dass die Herzogin von York den verurteilten Millionär Jeffrey Epstein 2010 mit ihrer damals 22-jährigen Patentochter bekannt machte – Jahre nach seiner Haftentlassung.
Nach veröffentlichten Dokumenten aus den Epstein-Akten soll Sarah Ferguson im November 2010 den Kontakt zwischen dem verurteilten Unternehmer Jeffrey Epstein und ihrer Patentochter Poppy Cotterell hergestellt haben. Zu diesem Zeitpunkt war Epstein erst wenige Monate aus einer Haftstrafe wegen Sexualstraftaten entlassen worden.
Poppy Cotterell bestätigte gegenüber britischen Medien, dass sie Epstein traf, um sich um seine Kunstsammlung zu kümmern. Sie arbeitete damals als Praktikantin in einer New Yorker Kunstgalerie und lehnte ein Jobangebot des Unternehmers später ab. Nach eigenen Aussagen habe sie Epstein nie wiedersehen.
Die freigegebenen E-Mails zeigen zudem eine enge Beziehung zwischen Sarah Ferguson und Epstein. Wenige Monate vor der Vermittlung schrieb die Herzogin dem Millionär enthusiastische Nachrichten. Weder Sarah Ferguson noch ihr Ex-Mann Prinz Andrew haben sich bislang zu den Vorwürfen geäußert.