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Palästinensisch-israelischer Künstler Mohammad Bakri gestorben

28. Dezember 2025· Daniel Kastner

Der Regisseur und Schauspieler Mohammad Bakri ist im Alter von 72 Jahren verstorben. Der Künstler war bekannt für seine Filme über die palästinensische Identität und sorgte mit seinen Werken immer wieder für Kontroversen.

Mohammad Bakri, der palästinensisch-israelische Regisseur und Schauspieler, ist verstorben. Dies bestätigte seine Familie dem Branchenmedium "The Hollywood Reporter". Der in Nordisrael geborene Künstler hatte sich zeitlebens der künstlerischen Auseinandersetzung mit palästinensischer Kultur und Identität gewidmet und arbeitete dabei sowohl in arabischer als auch hebräischer Sprache.

International bekannt wurde Bakri vor allem durch seinen Dokumentarfilm "Jenin, Jenin" von 2003, der eine israelische Militäroperation im Westjordanland behandelt. Das Werk wurde in Israel verboten und führte zu jahrzehntelanger juristischer Verfolgung des Regisseurs. Neben seiner Filmarbeit wirkte Bakri auch auf der Theaterbühne, etwa mit dem vielbeachteten Einpersonenstück "The Pessoptimist" von 1986.

In seinem letzten Filmprojekt "Im Schatten des Orangenbaums" spielte Bakri gemeinsam mit seinen Söhnen Adam und Saleh. Das Drama erhielt eine Oscar-Nominale als bester internationaler Film. Mit seinen Arbeiten wollte Bakri das Leben der palästinensischen Bevölkerung einem breiteren Publikum näherbringen – ein Engagement, das ihm sowohl in der israelischen als auch palästinensischen Gesellschaft Widerstand einbrachte.

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Hitkanal.FM Main
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