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Michelle Obama unterstützte Jill Biden in Doktortitel-Kontroverse

16. Juni 2026· Miriam Scholz

In ihren neuen Memoiren blickt Jill Biden auf einen belastenden Moment zurück: 2020 wurde sie öffentlich für die Verwendung ihres akademischen Grades angegriffen. Michelle Obama stand ihr zur Seite.

Jill Biden hat in ihrem kürzlich erschienenen Buch "View From the East Wing" über einen schwierigen Moment in ihrem Leben geschrieben. Im Jahr 2020, kurz vor Joe Bidens Amtsantritt als US-Präsident, wurde die heutige First Lady massiv für die Nutzung ihres Doktortitels kritisiert. Ein einflussreicher Artikel zweifelte öffentlich an, ob sie diesen führen dürfe, und bezeichnete sie herabwürdigend.

In dieser belastenden Zeit fand Jill Biden Unterstützung bei ihrer Vorgängerin Michelle Obama. Die ehemalige First Lady veröffentlichte im Dezember 2020 eine ausführliche Stellungnahme in den sozialen Medien, in der sie Jill verteidigte und auf ein größeres Problem hinwies: Frauen hätten es schwerer, ihre Erfolge anerkannt zu bekommen – unabhängig von ihrem Titel. Jill hatte ihren Doktortitel an der Universität von Delaware mit 55 Jahren erworben und verfügt zudem über mehrere weitere akademische Abschlüsse.

Der Widerstand gegen ihren Doktortitel kam nicht nur von außen. In ihrem Buch offenbart Jill Biden auch, dass selbst ihr eigenes Team intern diskutierte, ob sie als First Lady weiterhin unterrichten sollte. Doch die Pädagogin blieb standhaft und betont in ihren Memoiren: Das Unterrichten war für sie nicht verhandelbar – ein Statement für finanzielle Unabhängigkeit und Selbstbestimmung.

H
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