Kartoffel gegen Süßkartoffel: Welche ist gesünder?
Kartoffeln und Süßkartoffeln sind beide nährstoffreich. Doch bei Kalorien und Blutzucker gibt es Unterschiede. Welche Knolle hat die Nase vorn?
In puncto Gesundheit können sowohl Kartoffeln als auch Süßkartoffeln punkten. Beide Sorten liefern wichtige Vitamine und Mineralstoffe wie Vitamin C und E, Kalium, Magnesium und Calcium. Diese Nährstoffe unterstützen den Körper etwa bei der Blutdruckregulation und wirken antientzündlich.
Bei der Nährwertzusammensetzung ähneln sich die beiden überraschend stark. Allerdings hat die Süßkartoffel mit etwa 86 Kalorien pro 100 Gramm einen leichten Nachteil gegenüber der klassischen Kartoffel mit 76 Kalorien. Der entscheidende Vorteil der orangefarbenen Variante liegt jedoch in ihrem glykämischen Index: Der Blutzuckerspiegel steigt langsamer an, und die Ballaststoffe sorgen für ein längeres Sättigungsgefühl. Die klassische Kartoffel bringt allerdings ebenfalls viele Ballaststoffe mit und enthält weniger natürlichen Zucker.
Bei der Zubereitung gibt es einen praktischen Tipp: Süßkartoffel-Pommes lassen sich am besten im Backofen zubereiten und sind dadurch fettärmer als frittierte Varianten. Aber auch normale Kartoffelpommes werden auf dem Backblech knusprig – und sparen dabei Kalorien.