„Tatort“-Star Richy Müller: „Hatte über 200.000 Mark Schulden“
„Tatort“-Star Richy Müller ist aus der Fernsehlandschaft längst nicht mehr wegzudenken. Aktuell offenbarte er jedoch einen dunklen Teil seiner Vergangenheit.
Kaum einer ist so erfolgreich wie er. Richy Müller (70) ist bereits seit mehr als 40 Jahren als Schauspieler tätig und begeistert vor allem als Stuttgarter „Tatort“-Kommissar Thorsten Lannert ein Millionenpublikum. Sogar für den Hollywood-Film „xXx-Tripple X“ stand Müller einst vor der Kamera. Trotz seines jahrelangen Erfolgs hat der 70-Jährige in der Vergangenheit auch dunkle Stunden überstehen müssen.
Richy Müller: Er erzählt von beruflicher Flaute
Wie Richy Müller in der Podcast-Sendung „SWR Promitalk“ offenbarte, hatte er einst mit einem riesigen Schuldenberg zu kämpfen. „Ich hatte Ende der Achtziger über 200.000 Mark Schulden“, so der „Tatort“-Star im Gespräch mit Moderator Jörg Assenheimer. Wie er weiter zugab, habe es nach seinem Durchbruch in „Die große Flatter“ 1979 eine Phase gegeben, in der er kaum Arbeit finden konnte. „Und das, was man mir anbot“, sei nicht gegangen, so Müller deutlich.
Richy Müller: Freundschaft zu Jürgen Vogel war für ihn „ein beruflicher Wendepunkt“
Eine besorgniserregende Situation! Wie Richy Müller im Podcast-Gespräch weiter erläuterte, sei er von Prinzip aus ein Bauchmensch. Zur damaligen Zeit habe es für sein Empfinden zu viele Angebote gegeben, in denen er sich als Darsteller „nicht wiederfand“. Die Folge? Er lehnte unzählige Projekte ab. „Wenn du die Möglichkeit hast, mit etwas, was eigentlich nicht geht, Geld zu verdienen, dann musst du Entscheidungen treffen. Und ich hab mich immer gegen die Sachen entschieden, die mir im Magen gelegen hätten. Und das war dann immer gekoppelt mit wenig Geld, aber einem guten Gewissen“, so der gebürtige Mannheimer.
Wie er sich in der schwierigen Zeit über Wasser halten konnte? Wie Richy Müller erzählte, spielte er kurzzeitig beim „Traumschiff“ mit. Ebenso hilfreich? Seine besondere Freundschaft zu Jürgen Vogel (57), der mit Projekten wie „Kleine Haie“ voll durchstartete. „Der Film ‚Einer meiner ältesten Freunde‘ war dann ein beruflicher Wendepunkt für mich“, erinnerte sich der Schauspieler an den Film, für den er gemeinsam mit Vogel vor der Kamera stand. Seit der Komödie von 1994 schien es auch mit dem Kontostand des heute 70-Jährigen stetig bergauf zu gehen. Ab Mitte der 90er-Jahre stand Müller demnach wieder regelmäßig vor der Kamera und gilt seither zweifelsohne als feste Instanz der deutschen Fernsehlandschaft.



