Björn Borg kämpft gegen Krebs
Die schwedische Tennis-Legende Björn Borg hat seine Krebsdiagnose öffentlich gemacht. In einem BBC-Interview spricht der 69-Jährige offen über die Herausforderungen seiner Erkrankung.
Björn Borg hat in der britischen Talkshow "BBC Breakfast" erstmals öffentlich über seine Krebserkrankung gesprochen. Der ehemalige Tennisprofi, der elf Grand-Slam-Titel gewann, wurde von seinem Arzt mit einer belastenden Prognose konfrontiert. Derzeit befinden sich Krebszellen bei ihm in einer Art Schlummerzustand, doch eine vollständige Heilung ist unwahrscheinlich.
Der 69-Jährige muss sich alle sechs Monate regelmäßigen Untersuchungen unterziehen. Eine Operation im vergangenen Jahr führte zu seiner derzeitigen Remission. Borg betont, dass er mit dieser Situation lernen musste zu leben und sein Leben nun Tag für Tag, Jahr für Jahr strukturiert. Die psychische Belastung durch die Diagnose sei erheblich gewesen, gibt der Schwede zu.
Seine Krebserkrankung macht Borg nun in seiner Autobiografie öffentlich, die am 19. September erscheint. Darin blickt er auch auf seine bewegte Vergangenheit zurück, in der er mit Alkohol- und Drogenproblemen kämpfte. Nach einer Überdosis und einer Behandlung 1989 sei sein Leben eine Wende genommen. Heute erklärt Borg: "Ich bin sehr zufrieden mit mir selbst."