Thomas Gottschalk mit seltener Krebserkrankung diagnostiziert
Der 75-jährige Entertainer leidet an einem Epitheloiden Angiosarkom, einem seltenen bösartigen Tumor. Er wurde bereits operiert und nimmt starke Medikamente, die seine jüngsten Auftritte beeinflusst haben.
Thomas Gottschalk hat sich öffentlich zu seiner Krebsdiagnose geäußert. Der bekannte Moderator und Entertainer ist an einem Epitheloiden Angiosarkom erkrankt – einem seltenen bösartigen Tumor, der von Blutgefäßzellen ausgeht. Nach der Diagnose unterzog sich der 75-Jährige einer Operation, bei der Teile des Harneters und der Blase entfernt werden mussten.
Das Epitheloide Angiosarkom ist eine aggressive Krebsform, die vor allem Männer betrifft. Die Tumore entstehen an der Innenseite von Adern und Lymphbahnen und können sich in verschiedenen Körperregionen ausbilden. Typische Symptome sind unter anderem rötliche Flecken auf der Haut, hartnäckige Wunden und Blut im Urin. Die Heilungschancen sind stark davon abhängig, wie früh die Erkrankung erkannt wird.
Gottschalks verwirrende Auftritte in letzter Zeit seien Nebenwirkungen seiner intensiven Schmerzmedikation zuzuschreiben, erklärte er. Er nimmt starke Opioide, deren Nebenwirkungen er als erheblich beschreibt. Die Behandlung des seltenen Tumors umfasst in der Regel eine radikale Operation, gefolgt von möglicherweise Strahlen- und Chemotherapie. Die genaue Ursache für diese Krebsart ist bislang unbekannt.