Prinzessin Maria Chiara setzt Zeichen für Tierschutz in Nizza
Die 21-jährige Adelige führte einen großen Hundemarsch an der Côte d'Azur an. Dabei betonte sie die Unabhängigkeit ihres Engagements von politischen Themen.
An der Promenade des Anglais in Nizza haben sich am vergangenen Sonntag mehrere hundert Tierfreunde zum Marsch der Tiere versammelt. Prinzessin Maria Chiara von Bourbon-Zwei-Sizilien übernahm die Schirmherrschaft für die fünfte Auflage der jährlichen Veranstaltung und marschierte gemeinsam mit Nizzas Bürgermeister Eric Ciotti und den Besuchern entlang der Küste.
Der öffentliche Auftritt der 21-Jährigen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem ihre Familie in den Fokus von Kontroversen geraten ist. Der Umweltorganisation WWF hatte die Zusammenarbeit mit der Prinzessin beendet, nachdem Medienberichte über ihre Schwester und angebliche Verbindungen zu einer rechtspopulistischen Partei bekannt wurden. Maria Chiara nutzte die Gelegenheit, um klarzustellen, dass ihr Tierschutz-Engagement völlig unpolitisch ist. Die Familie besitze selbst drei Hunde und setze sich seit jeher für das Wohl der Tiere ein.
Nizza hat sich in den letzten Jahren als besonders hundefreundliche Stadt etabliert und plant weitere Verbesserungen. Bürgermeister Ciotti kündigte an, zehn neue Hundeparks sowie einen ganzjährig zugänglichen Strandbereich für Tiere einzurichten. Auch ein Sozialgutschein für finanziell benachteiligte Tierhalter soll eingeführt werden.