Kim Fisher weint um langjährigen Kollegen
Die MDR-Talkshow „Riverboat „am Freitag (27.2.) nimmt ein unerwartet bewegendes Ende. Moderatorin Kim Fisher verabschiedet sich live im TV von einem langjährigen Weggefährten – und ringt dabei sichtlich um Fassung.
Zunächst verlief alles wie gewohnt beim „Riverboat“: prominente Gäste, Gespräche, gute Unterhaltung. Doch kurz vor Schluss wurde es still im Studio. Kim Fisher (56) wandte sich direkt ans Publikum und kündigte einen Moment an, vor dem sie sich nach eigenen Worten „den ganzen Tag vor gegraust“ habe.
Die Sendung sei an diesem Abend einem Mann gewidmet, „der eigentlich heute an dieser Sendung hätte mitarbeiten sollen und nicht mehr da ist“. Gemeint war Autor Dirk Ebert, der überraschend und viel zu früh verstorben ist. Ebert hatte über Jahre hinweg die Vorgespräche mit den prominenten Gästen geführt und die inhaltliche Vorbereitung der Show entscheidend geprägt.
„Dirk, wir wünschen dir eine gute Reise“
Sichtlich bewegt richtete Fisher persönliche Worte an ihren Kollegen: „Dirk, wir wünschen dir eine gute Reise.“ Dann stockte ihre Stimme. „Gott, ich wollte das so nicht. Wir danken dir für all diese wundervollen Jahre zusammen.“

Die Moderatorin kämpfte mit den Tränen, versuchte dennoch, die Sendung professionell zu beenden. Mit zittriger Stimme sagte sie: „So meine Damen und Herren, jetzt habe ich Sie auch alle ein bisschen geschockt. Aber so ist das Leben. Das Leben geht auch weiter. Mir fehlen jetzt die Worte.“ Doch Fisher ist überzeugt, dass auch Dirk Ebert, der mit einigen Gästen sogar das Vorgespräch geführt hat, gewollt hätte, dass sie weiterhin Spaß haben. Im Abspann wurde schließlich „In Gedenken an Dirk Ebert“ eingeblendet.




