Wie "Die Rosenheim Cops" vor dem Aus bewahrt wurden
Die beliebte ZDF-Serie stand nach dem Tod von Hauptdarsteller Joseph Hannesschläger 2020 kurz vor dem Ende. Ein flexibles Casting-Konzept rettete das Format – und wirkt bis heute nach.
Ein Schicksalsschlag hätte der erfolgreichen Krimiserie "Die Rosenheim Cops" fast ein Ende gesetzt. Als Hauptdarsteller Joseph Hannesschläger im Jahr 2020 an Krebs starb, wurde intern ernsthaft über die Einstellung der Produktion diskutiert. Doch Produzent Alexander Ollig fand eine Lösung, die die Serie rettete.
Seine Strategie: Statt starr an einem festen Cast festzuhalten, ließ Ollig gezielt neue Darsteller in wechselnden Rollen einführen. Das half dem Publikum, sich an die Veränderungen zu gewöhnen und machte das Format zukunftsfest. Darstellerin Karin Thaler bestätigte der Abendzeitung, dass diese flexible Besetzungspolitik entscheidend war. Bewährte Konstanten wie Max Müller blieben allerdings als Anker erhalten.
Aktuell vollzieht sich ein weiterer Wechsel: Marisa Burger, seit Anfang an bei der Serie dabei, hatte im Oktober ihren letzten Drehtag. Zuschauer werden sie aber noch in der laufenden 25. Staffel sehen. "Die Rosenheim Cops" läuft dienstags um 19:25 Uhr im ZDF und sind zeitgleich in der Mediathek verfügbar.