TV-Koch Tim Raue über seine Kindheit: „Es gab viel Gewalt“
Tim Raue gewährt seltene Einblicke in seine Vergangenheit, spricht über seine Kindheit und die Angst vor Armut. Zudem verrät er überraschende Details über sein Privatleben.
TV-Koch Tim Raue (51) hat in einem Gespräch mit dem „Berliner Kurier“ persönliche Einblicke gewährt. Der 51-Jährige erzählt, dass eine Therapie sein Verhalten in der Küche grundlegend verändert habe. „In der Therapie habe ich begriffen, dass ich so viel geschrien habe, weil ich eigentlich um Hilfe gerufen habe. Mir war alles zu viel“, sagt er offen. Den enormen Druck habe er lange nicht bewältigen können: „Ich konnte den Stress nicht handeln.“
Tim Raue enthüllt: „Meine Kindheit war schlimm“
Tim Raue, der Teile seines Körpers versichert hat, berichtet zudem von seiner schwierigen Vergangenheit. Vor allem seine Kindheit hat ihn geprägt: „Meine Eltern hatten sich früh getrennt. Meine Kindheit war schlimm. Es gab viel Gewalt“. Über sein eigenes Familienleben sagt er: „Ich wäre kein guter Vater geworden. Kinder haben nicht in mein Leben gepasst“. Tim Raue ist seit 2017 mit Chefredakteurin Katharina Wolschner verheiratet. „Wir sind kein Paar, das sich jeden Abend sieht. Das ist mein Leben. Jemand, der zu Hause auf mich wartet, würde unglücklich werden“, gibt der TV-Koch überraschend über seine Beziehung preis.

Profikoch Tim Raue begleitet „Angst vor Armut“ bis heute
Über seinen beruflichen Erfolg verrät Tim im Gespräch mit dem „Berliner Kurier“: „Wenn du von ganz unten kommst, wie ich, dann versuchst du, alles anzunehmen und festzuhalten. Auch habe der TV-Koch Angst vor der Armut: „Die Angst, arm zu sein, sitzt tief. Ich rechne heute noch immer wieder nach, was ich habe, um mich zu beruhigen. Alle paar Monate schreibe ich es auf“.
Zu seiner Person sagt der Gastronom abschließend: „Tim privat ist ein kleiner Teil meiner Persönlichkeit“, wenn 100 Prozent mein Leben sind, sind etwa 10 Prozent privat. 90 Prozent sind Kochen, Gastronomie, Geschäft.“




