Umfrage-Absturz: Prinz Harry wird immer unbeliebter
von News.de
15.05.2026, 19:11 Uhr
15. Mai 2026 um 19:11 Uhr
,regionOfInterest=(320,180)&hash=8e2a7a3dd7ceba2634236fc680913f51e264d1cff2e63c4007fab425822bfea7)
picture alliance/dpa/AP | Evgeniy Maloletka
Prinz Harry wird immer unbeliebter bei der Jugend und fällt hinter Prinz William zurück. Dadurch ist er nun keine Gefahr mehr für die künftige Regentschaft seines Bruders.
Die Beliebtheitswerte von Prinz Harry (41) befinden sich im freien Fall – und das ausgerechnet bei seiner wichtigsten Zielgruppe. Aktuelle YouGov-Erhebungen zeigen einen dramatischen Absturz: Bei den 18- bis 24-Jährigen sank die Zustimmung innerhalb nur eines Jahres von 48 Prozent auf magere 35 Prozent. Damit liegt er knapp hinter seinem Bruder Prinz William (43). Dabei musste er eine historische Lektion lernen.
Er setzte auf die Jugend: Prinz Harry verliert an Beliebtheit
Damit verliert der Herzog von Sussex seine letzte verbliebene Bastion. Denn während ältere Briten dem royalen Aussteiger schon länger skeptisch gegenüberstehen, galt die junge Generation bislang als Prinz Harrys Rückhalt. Diese Hoffnung hat sich nun zerschlagen, wie Tom Sykes in seinem Substack-Blog „The Royalist” berichtet.
Der Plan basierte auf einer simplen demografischen Überlegung: Die kritischen Älteren würden irgendwann verschwinden, während die Harry-freundliche Jugend kulturell und politisch an Einfluss gewinnen würde. Doch diese Langzeitstrategie ist nun spektakulär gescheitert.
,regionOfInterest=(3127,1161)&hash=5fa0e6db4e74bd824219851f999ff585201be5e349157351924d015573538939)
Prinz Harry verliert in Umfrage
Die neuesten YouGov-Zahlen sprechen eine unmissverständliche Sprache: Harrys demografische Wette ist verloren. In keiner einzigen Altersgruppe kann der jüngste Sohn von König Charles, der mit einem selbstironischen Witz überraschte, noch eine Mehrheit oder auch nur ausgeglichene Zustimmungswerte vorweisen. Von den einstigen Höhenflügen mit 70 bis 80 Prozent Beliebtheit während seiner Zeit als arbeitendes Mitglied der Königsfamilie ist nichts geblieben.
Prinz Harrys Absturz im historischen Vergleich: Keine Gefahr mehr für Prinz William
Seine schlechten Umfragewerte machen ihn laut dem Journalisten nicht mehr zur Gefahr für seinen Bruder. Die Geschichte der britischen Monarchie kennt das Muster unzufriedener Herzöge nur zu gut. Edward VIII. wurde nach seiner Abdankung als Herzog von Windsor zur größten Bedrohung für die Herrschaft seines Bruders George VI. gehandelt. Das Gleiche für Andrew Mountbatten-Windsor, der im Juli vor Gericht aussagen muss. Der in Ungnade gefallene Ex-Prinz gilt heute als größtes Risiko für König Charles III.
,regionOfInterest=(379,155)&hash=3aa895ed69cbd1486229e72f30a9f45306bbb4cd1a1d7a99b8a412342dc3b4d7)
Lange Zeit schien Prinz Harry in diese Reihe zu passen – als potenzielle Gefahr für die künftige Regentschaft seines Bruders Prinz William. Verbitterte Herzöge, die das Gefühl haben, nichts mehr verlieren zu können, machen besonders gefährliche Brüder für regierende Könige. Williams Berater hatten mutmaßlich Grund zur Sorge.
Die historische Lektion, die Harry offenbar nicht begriffen hat, formuliert „The Daily Beast” mit einem Verweis auf seinen Urgroßonkel: Exilanten bekommen keine Zugaben. Was Edward VIII. als Herzog von Windsor lernen musste, erfährt nun auch Harry – auf schmerzhafte Weise.
Von bos/bua/news.de/stg



