Norweger ungeduldig: Kronprinzessin Mette-Marit soll sich zu Epstein äußern
Über eine Million freigegebener Dokumente bringen Kronprinzessin Mette-Marit in Bedrängnis. Eine Umfrage zeigt: Die Mehrheit der Norweger fordert endlich eine Erklärung zu ihren Verbindungen zum verurteilten Sexualstraftäter.
Kronprinzessin Mette-Marit von Norwegen gerät zunehmend unter Druck. Nachdem das US-Justizministerium Anfang des Jahres umfangreiche Unterlagen aus den Ermittlungen gegen den verstorbenen Finanzier Jeffrey Epstein veröffentlicht hatte, taucht die 52-Jährige darin über tausendmal auf. Dies deutet auf langjährige Kontakte hin.
Einer aktuellen Umfrage der Zeitung VG zufolge möchten mehr als die Hälfte der befragten Norweger nun eine öffentliche Stellungnahme von der Kronprinzessin. 53 Prozent sind der Ansicht, dass sie sich zu lange Zeit lässt. Experten warnen, dass die negative Stimmung statt zu verebbnen eher zunimmt. Besonders brisant: Aus den Dokumenten geht hervor, dass Mette-Marit den Kontakt zu Epstein sogar nach dessen Verurteilung wegen sexuellen Missbrauchs fortsetzte.
Das Königshaus signalisiert, dass eine Antwort noch vor Ostern erfolgen könnte. Allerdings bleibt unklar, welche Details die Kronprinzessin offenlegen wird. Mette-Marit begründet ihre bisherige Zurückhaltung mit gesundheitlichen Problemen.