Eiskunstlauf-Star Malinin äußert sich nach dramatischem Olympia-Ende
von Kölner Express
20.02.2026, 19:50 Uhr
20. Februar 2026 um 19:50 Uhr
Es war die Überraschung auf dem Eis: Das Debakel rund um Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin. Jetzt rechnet er mit sich ab und deutet mentale Probleme an.
Rund eine Woche nach der Enttäuschung äußerte sich der als Gott der Vierfachsprünge bekannte Athlet in einem Interview mit der „Washington Post“ zu seinem Absturz. „Ich bin als ein anderer Mensch zurückgekommen – mit einer anderen Perspektive, einer anderen Einstellung“, erklärte der 21-Jährige und fügte hinzu: „Die Person, die hierhergekommen ist, ist zu Staub zerfallen.“
Eiskunstlauf-Star Ilia Malinin nach Olympia-Drama: „Das Leben ist unfair“
Seinen Blick will Malinin nun aber in die Zukunft richten. „Es war nicht die Leistung, die ich zeigen wollte“, erklärte er. Und weiter: „Ich habe das Gefühl, ich bin durch diese Spiele älter geworden. Was passiert ist, ist nicht mehr zu ändern. Das Leben ist unfair.“ Er hoffe, aus dem Rückschlag neue Kraft zu schöpfen.
Als klarer Favorit war Ilia Malinin in die Kür im Eiskunstlauf gestartet – und erlebte am vergangenen Freitag eine Katastrophe. Mehrfach stürzte er und schlug nach dem Ende seines Auftritts die Hände vor das Gesicht. Mit einem Ausdruck der Verzweiflung verließ er die Eisfläche – ein Schockmoment, besonders in seiner Heimat, den USA.

US-Superstar Malinin deutet gesundheitliche Probleme an
Das Ausnahmetalent gewann nicht einmal eine Medaille und landete auf dem achten Platz. „Auf der größten Bühne der Welt führen selbst die anscheinend Stärksten innerlich unsichtbare Kämpfe. Selbst die schönsten Erinnerungen können vom Lärm überschattet werden“, teilte der Team-Olympiasieger später auf Instagram mit.
Daraufhin entbrannte eine Diskussion über Leistungsdruck und Online-Hass, der nicht nur ihm bei Olympia entgegenschlug. Zahlreiche Stars zeigten ihre Unterstützung für Malinin und bekundeten ihr Mitgefühl, darunter auch Slalom-Olympiasiegerin Mikaela Shiffrin.


