Unter Tränen: Cousine von Christina Block bricht im Gerichtssaal ihr Schweigen

Unter Tränen: Cousine von Christina Block bricht im Gerichtssaal ihr Schweigen
Prozess wird fortgesetzt

Unter Tränen: Cousine von Christina Block bricht im Gerichtssaal ihr Schweigen

privat

Ina Milert

von Ina Milert

05.09.2025, 07:26 Uhr

05. September 2025 um 07:26 Uhr

Unter Tränen schildert Christina Blocks Cousine ihre Rolle im Prozess – als Helferin für die Kinder, nicht als Beteiligte an der Entführung

  • Im Video: Applaus im Gericht: Delling schildert emotionale Monate mit den Block-Kindern

Cousine sagt im Block-Prozess aus

Als Uta B., die Cousine von Christina Block, den Zeugenstand betritt, kann sie ihre Tränen nicht zurückhalten, berichtet FOCUS online aus dem Gerichtssaal. „Es tut mir leid, das wird jetzt aber ein paar Mal öfter passieren“, sagt sie mit brüchiger Stimme.

Die enge Vertraute der Familie weist jede Beteiligung an der Entführung entschieden zurück. „Dieser Vorwurf ist nicht wahr!“ Sie schildert, wie sie ihre Cousine und die Kinder lediglich ein Stück auf dem Heimweg begleitete – in einer Zeit, in der Christina Block noch das Aufenthaltsbestimmungsrecht innehatte.

Christina Block sei eine liebevolle Mutter

Mit bewegenden Worten beschreibt Uta B. das Verhältnis ihrer Cousine zu den Kindern: liebevoll, respektvoll, voller Nähe. Nie habe es ernsthafte Konflikte mit Christina Block, die ihren ersten Anwalt entlassen hat, gegeben. Besonders eindringlich erinnert sie sich an den Sommer 2021, als sie Klara beim Schulwechsel noch „unbefangen und glücklich“ erlebte. Wenige Wochen später jedoch sei der Kontakt abrupt abgebrochen. „Die Kinder waren einfach weg.“

Stephan Hensel, Ex-Ehemann und Vater der Kinder von Christina Block, und Anwalt Philip von der Meden

Stephan Hensel, Ex-Ehemann und Vater der Kinder von Christina Block, und Anwalt Philip von der Meden. IMAGO / BREUEL-BILD

Uta B. über Blocks Tochter: Klara habe „wie ein Roboter“ vor ihr gestanden

Uta B. schildert auch einen Besuch bei Stephan Hensel in Dänemark. Klara habe damals „wie ein Roboter“ vor ihr gestanden. Alles habe wie einstudiert gewirkt, Theo habe sie gar nicht zu Gesicht bekommen. „Wir trauten ihm alles zu“, sagt Uta B. über Hensel. Das Gefühl, bedroht zu sein, sei allgegenwärtig gewesen.

In ihrer Schilderung der Entführungsnacht betont sie, von der Tat selbst erst am Neujahrstag durch die Zeitung erfahren zu haben. Tage später habe sie mit Christina Block telefoniert – ihre Cousine habe damals gesagt, sie „wüsste nicht, wer dahinterstecke“. Uta B. selbst fühlte sich überfordert von der Rolle, die sie am Ende spielte: „Ich fühlte mich wie eine Geheimagentin, die ich nicht sein wollte.“ Gewalt habe sie weder gebilligt noch unterstützt.

Mit Nachdruck bekräftigt sie zum Abschluss: „Ich habe nichts mit der Planung oder Entführung zu tun.“

Damit schließt Uta B. ihre Aussage ab. Auch an diesem Punkt sind keine Nachfragen erlaubt. Ihr Ehemann, Mark B., beruft sich auf sein Schweigerecht.

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