„Vanity Fair“-Oscar-Party schließt Trump-Lager und B-Promis aus

„Vanity Fair“-Oscar-Party schließt Trump-Lager und B-Promis aus
Gästeliste drastisch reduziert

„Vanity Fair“-Oscar-Party schließt Trump-Lager und B-Promis aus

von spot on news

22.02.2026, 14:34 Uhr

22. Februar 2026 um 14:34 Uhr

Die Oscar-Party des Magazins „Vanity Fair“ ist legendär und soll nun noch exklusiver werden. Insider berichten, dass die Gästeliste um die Hälfte geschrumpft wurde.

Die Oscar-Nacht in Hollywood ist nicht nur für die Verleihung der begehrten Trophäen bekannt, sondern auch für die exklusive Afterparty von „Vanity Fair“. Doch 2026 wird die Veranstaltung dank des neuen  Chefredakteurs Mark Guiducci deutlich kleiner ausfallen. Laut einem Bericht von „Page Six„, der sich auf Insider beruft, wurde die Gästeliste um rund 50 Prozent gekürzt. Ziel sei es, den exklusiven Charakter der Party wiederherzustellen und sich auf die A-Liste Hollywoods zu konzentrieren.

Gästeliste für „Vanity Fair“-Oscar-Party radikal gekürzt

Besonders bemerkenswert ist, dass Mitglieder der aktuellen US-Regierung keine Einladung erhalten haben. „Keine Offiziellen der Trump-Administration wurden in diesem Jahr eingeladen“, zitiert „Page Six“ einen Insider. Dies ist umso auffälliger, da Guiducci kürzlich ein Porträt von Stabschefin Susie Wiles veröffentlichte, das hochrangige Vertreter des MAGA-Lagers wie Vizepräsident J.D. Vance, Regierungssprecherin Karoline Leavitt, Heimatschutzberater Stephen Miller und Außenminister Marco Rubio zeigte. Auch Melania Trumps Bemühungen um Hollywood-Anerkennung durch ihre neue Dokumentation reichten offenbar nicht aus, um einen Platz auf der Gästeliste zu sichern.

Keine Einladung für Trump-Administration und Presse

Die Exklusivität der Veranstaltung zeigt sich auch in anderen Bereichen: Medienvertreter, die in der Vergangenheit gelegentlich Zugang zur Party hatten, dürfen dieses Jahr nur bis zum roten Teppich vordringen. Social Media ist ebenfalls unerwünscht.

Die Party gilt als fast so bedeutend wie die Oscars selbst

Die „Vanity Fair“-Oscar-Party hat eine lange Tradition. Sie wurde 1994 von Graydon Carter ins Leben gerufen und begann mit einer kleinen Gästeliste von etwa 100 Personen, darunter Stars wie Tom Cruise, Nicole Kidman und Robert De Niro sowie politische Persönlichkeiten wie Nancy Reagan. Über die Jahre wuchs die Veranstaltung zu einem festen Bestandteil der Oscar-Nacht heran, fast so bedeutend wie die Preisverleihung selbst.

Exklusiver Charakter soll wieder hergestellt werden

In den letzten Jahren wurde jedoch kritisiert, dass die Party ihren exklusiven Charakter verloren habe. Markenpartner, Mediaeinkäufer und branchenfremde Gäste hätten sich zunehmend unter die Prominenten gemischt, wie Insider gegenüber „Page Six“ erklärten. Unter Guiducci soll nun wieder gelten: Nur wer eine Einladung oder einen frisch gewonnenen Oscar vorweisen kann, erhält Zutritt.

Die diesjährige Party findet an einem neuen Veranstaltungsort statt – dem Los Angeles County Museum of Art. Die Oscars werden in der Nacht auf den 16. März verliehen.

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