Neue Biografie: König Charles hatte schwierige Kindheit
Eine Adelsexpertin beschreibt in ihrer neuen Biografie die belastende Jugend des britischen Monarchen. Charles sei emotional vernachlässigt worden und habe körperliche Strafen in der Schule erfahren.
König Charles III. hatte nach Angaben der Adelsexpertin Lisbeth Bischoff eine schwere Kindheit. In ihrer neuen Biografie "King Charles: Kein Mann der zweiten Reihe" schildert sie, wie wenig Zeit der junge Prinz mit seiner Mutter Queen Elizabeth II. verbrachte. Selbst nach ihrer Rückkehr nach London habe Charles nur zwei kurze Audienzen täglich mit der Königin gehabt.
Die emotionale Distanz war offenbar erheblich: Einer ungesicherten Anekdote zufolge habe der kleine Prinz seine eigene Mutter auf einem Palastgang nicht erkannt und gefragt, wer diese Frau sei. Nach dem Elternhaus verschärfte sich die Situation während seiner Zeit im schottischen Internat Gordonstoun. Dort musste Charles in einem ungeheizten Schlafsaal schlafen, kalte Duschen nehmen und erlebte körperliche Züchtigung mit dem Rohrstock. Auch von Mitschülern wurde er gehänselt und schikaniert.
Trotz dieser belastenden Erfahrungen beschreibt Bischoff einen König, der sich nicht unterkriegen ließ. Heute zeige sich Charles humorvoll und engagiert in seiner Rolle. Nach dem Tod seiner Mutter 2022 nannte er sie seine "geliebte Mama". Das Buch erscheint am 25. Februar im Amalthea Verlag.