Kevin Spacey einigt sich außergerichtlich in britischem Missbrauchsfall
Der Hollywood-Star hat sich mit drei Männern geeinigt, die ihn in London der sexuellen Übergriffe beschuldigt hatten. Ein Gerichtsverfahren wird damit vermieden.
Kevin Spacey hat einen drohenden Gerichtsprozess in Großbritannien abgewendet. Der 66-jährige Schauspieler einigte sich außergerichtlich mit drei Männern, die ihn in einer Zivilklage beschuldigt hatten. Die Kläger werfen Spacey vor, sie zwischen 2000 und 2015 sexuell missbraucht zu haben – angeblich nachdem sie ihn während seiner Zeit als Künstlerischer Direktor des Londoner Old Vic Theaters kennengelernt hatten.
Ein Richter ordnete Mitte März an, das Verfahren einzufrieren, nachdem sich die Parteien auf die Bedingungen eines Vergleichs verständigt hatten. Details der Einigung bleiben vertraulich. Einer der Kläger, Schauspieler Ruari Cannon, hatte zudem das Old Vic Theater selbst verklagt und auch diesen Fall bereits im März beigelegt.
Spacey hatte in einem strafrechtlichen Verfahren 2023 in London bereits Freispruch erhalten. Seit der #MeToo-Bewegung 2017 liegt seine Karriere weitgehend brach, alle Vorwürfe gegen ihn hat er stets bestritten.