Warum plötzlich alle auf König Carl Gustafs Hände schauen

König Carl Gustaf sorgt bei den Olympischen Winterspielen in Italien mit einer ungewöhnlichen Handgeste für Gesprächsstoff.
Die Olympischen Winterspiele laufen auf Hochtouren, und in Norditalien kämpfen Athleten aus aller Welt um Gold, Silber und Bronze. Für Schweden begann das Turnier besonders erfolgreich: Bisher hat das Land sechs Medaillen gewonnen, darunter drei Goldene – Tendenz steigend.
König Carl Gustaf (79) verfolgte die Wettkämpfe vor Ort und erlebte am Dienstag (11. Februar) in Val di Fiemme einen beeindruckenden schwedischen Triumph aus nächster Nähe.
König Carl Gustaf führt ungewöhnliche Handgeste aus
Im Frauensprint sicherte sich Schweden einen Dreifacherfolg: Linn Svahn (26) gewann Gold, Jonna Sundling (31) Silber und Maja Dahlqvist (31) Bronze. Von den Tribünen aus jubelte der König mit den Zuschauern, und nach dem Rennen gratulierte er zwei der Medaillengewinnerinnen persönlich.
Allerdings verzichtete er auf eine Umarmung: „Wir machen das ein bisschen remote, oder? Ich würde euch gerne umarmen, aber…“ sagte der König zu Jonna Sundling und Maja Dahlqvist. Stattdessen führte er eine ungewöhnliche Handgeste aus, indem er seine Daumen gegen die anderen Finger drückte. Doch warum?

Der Grund dafür ist logisch: Der König verzichtete auf Umarmungen der Olympia-Athletinnen, weil seine Frau Silvia (80) sich zuvor erkältet hatte und er kein zusätzliches Ansteckungsrisiko für die Olympia-Teilnehmerinnen eingehen wollte.
Wie die schwedische Zeitung „Aftonbladet“ berichtet, soll Carl Gustaf den Sportlerinnen vertröstend gesagt haben: „Ich kann euch zuwinken.“
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