Altkönigin Sofías Schmuck: Mehr als nur Dekoration
Altkönigin Sofía trägt regelmäßig mehrere Ketten und Anhänger gleichzeitig. Dahinter steckt ein tieferer Sinn: Schutzamulette, religiöse Symbole und jahrhundertealte Traditionen.
Bei ihrem Auftritt zum 60. Jubiläum von Radio Nacional España fiel die 87-jährige Altkönigin von Spanien nicht nur durch ihren eleganten grauen Zweiteiler auf. Besonders auffällig war der umfangreiche Schmuck an ihrem Hals – mehrere Ketten und Anhänger, die auf den ersten Blick wie ein modisches Statement wirken.
Doch hinter der Schmucksammlung steckt weit mehr als bloße Ästhetik. Sofía trägt regelmäßig Dutzende symbolischer Stücke gleichzeitig. Besonders häufig sind sogenannte Nazar-Amulette zu sehen – kleine, blau gefärbte Augen, die im Mittelmeerraum traditionell vor dem bösen Blick und Unglück schützen sollen. Ergänzt werden diese durch weitere Schutzsymbole wie den Indalo, ein Glückszeichen aus Südspanien.
Neben diesen Schutzamuletten spielen auch religiöse Symbole eine zentrale Rolle in ihrer Auswahl. Die Altkönigin trägt mehrere Kreuze unterschiedlicher Ausführungen sowie Marienanhänger. Diese Kombination aus traditionellen und christlichen Elementen spiegelt ihre Herkunft wider: Sie wurde als Prinzessin von Griechenland geboren und wuchs in einer Kultur auf, in der Glaube und Schutzzeichen eng miteinander verbunden sind.