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Claudia Effenberg: Spielerfrau-Status allein reicht nicht

27. Mai 2026· Hitkanal.FM Redaktion

Die 60-Jährige kritisiert, dass viele Partnerinnen von Fußballern sich zu sehr auf ihren Status verlassen. Sie warnt: Ohne eigene Kompetenz führt die Beziehung zu einem Prominenten nicht zum Erfolg.

Claudia Effenberg setzt sich kritisch mit dem Image der Spielerfrau auseinander. Im Gespräch mit einem Content-Creator macht die Ehefrau des früheren Bayern-Stars Stefan Effenberg deutlich: Der Name eines bekannten Fußballers kann zwar berufliche Chancen eröffnen, ist aber kein Garant für Erfolg. "Du musst schon auch was können", betont die 60-Jährige. Wer keine eigenen Fähigkeiten mitbringe, profitiere langfristig nicht von der Partnerschaft.

Besonders interessant ist Effenbergs Analyse des Rollenspiels. Sie sieht auch die Fußballer selbst in der Verantwortung, wenn ihre Partnerinnen nur als Dekoration wahrgenommen werden. Fördert der Mann bewusst dieses Bild, trägt er nach Effenbergs Ansicht Mitschuld daran, dass seine Frau ihre Eigenständigkeit verliert. "Das ist ja eigentlich traurig", meint sie zu dieser Konstellation.

Für sich selbst lehnt Effenberg diesen Status ab. Bereits vor ihren Beziehungen zu Profifußballern war sie als Model und Designerin erfolgreich. Sie gründete ein Label, erschien in der deutschen Vogue und blieb beruflich aktiv. Gerade vor der anstehenden Fußball-Weltmeisterschaft rücken solche Fragen um die Rolle von Spielerfrauen erneut in den öffentlichen Fokus.

H
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