El Mala bleibt in Köln: 50-Millionen-Deal geplatzt
Said El Mala hat sein Wechselangebot von Brentford abgelehnt. Der 1. FC Köln versichert, dass das fehlende Transfergeld die Planung nicht gefährdet.
Ein spektakulärer Wechsel ist nicht zustande gekommen: Der Kölner Nachwuchsspieler Said El Mala hat die Gelegenheit, zum englischen Premier-League-Klub FC Brentford zu wechseln, ausgeschlagen. Nach Informationen von Medienberichten lehnte seine Mutter und Beraterin das Angebot ab, da sie den Schritt nicht für richtig befand. Der Klub bestätigte die Absage am Samstag offiziell.
Brentford hatte ein beachtliches Paket geschnürt: 45 Millionen Euro Basisablöse plus Bonuszahlungen und eine 15-Prozent-Weiterverkaufsbeteiligung hätten sich auf insgesamt rund 50 Millionen Euro summen können. Ein Rekord in der Kölner Vereinsgeschichte. Obwohl Sportchef Thomas Kessler das Angebot bereits angenommen hatte, fiel die Entscheidung letztlich auf der Spielerseite.
Die Kölner Verantwortlichen versichern jedoch, dass der fehlende Millionentransfer kein Problem darstellt. Finanzchef Philipp Türoff erklärte, der Klub sei finanziell so gut aufgestellt, dass Investitionen in den Kader auch ohne Transfereinnahmen möglich sind. Ein Verkaufszwang bestehe nicht. El Mala, der in der vergangenen Saison 13 Bundesliga-Tore erzielte und damit zu den besten Teenagern Europas zählt, bleibt damit vorerst an den Rhein gebunden.