1. FC Köln: El Mala sagt Brentford ab – So reagiert der Bundesligist

1. FC Köln: El Mala sagt Brentford ab – So reagiert der Bundesligist

„Solide aufgestellt“ 

1. FC Köln: El Mala sagt Brentford ab – So reagiert der Bundesligist

©IMAGO

Dieser Artikel erschien auf Transfermarkt in seiner ersten Fassung am 04.06. und wurde anschließend aktualisiert (neuer zweiter und dritter Absatz).

Der Rekordtransfer von Said El Mala vom 1. FC Köln zum FC Brentford ist geplatzt, stellt den Bundesligisten aber offenbar nicht vor gravierende Probleme. Genug Mittel für Investitionen in die Mannschaften stehen demnach zur Verfügung. Nach Berichten, der Youngster könnte wegen eines für den FC akzeptablen Angebots zu den Londonern wechseln, hieß es von „Bild“ und „Sky“ am Donnerstagabend, die Mutter und Beraterin El Malas, die die Verhandlungen mit den Bees führte, habe dem Premier-League-Klub abgesagt. Brentford sei nicht der richtige Schritt. Am Samstag bestätigte der FC die Absage dann.

Update 06.06., 17:20 Uhr: Laut dem „Express“ soll die Absage der El-Mala-Seite die Verantwortlichen am Geißbockheim fassungslos gemacht haben. Die Meldung habe alle ins Mark getroffen, während Sportchef Thomas Kessler auf alle Szenarien vorbereitet sei. „Es ist richtig, dass wir für Said ein Angebot erhalten haben, dessen wirtschaftliche Dimension sehr nahe an den Voraussetzungen lag, bei denen wir uns grundsätzlich mit einem Transfer beschäftigt hätten. Nach reiflicher Überlegung hat sich Said jedoch gegen einen Wechsel zu diesem Klub entschieden. Damit war das Thema für uns abgeschlossen“, erklärte der Manager gegenüber „Bild“.

FC-Finanzchef Philipp Türoff stellte auf Nachfrage des „Express“ klar: „Der FC hat sich in den vergangenen Jahren finanziell so solide aufgestellt, dass wir auch ohne einen sofortigen Transfererlös bei Said El Mala in der Lage sind, den Kader zu verstärken.“ Weiter meinte er: „Der FC ist auch ohne so eine außerordentliche Transfereinnahme in diesem Sommer handlungsfähig. Transfererlöse sind ein wichtiges Element für einen gesunden Fußballklub, um den wirtschaftlichen Handlungsspielraum zu vergrößern. Ein finanzieller Zwang zu Spielerverkäufen besteht für uns jedoch nicht.“

So viel bot Brentford für Kölns Said El Mala

Kessler hatte sich vorangegangenen Meldungen zufolge schon dazu entschieden, das Angebot für den Linksaußen anzunehmen. Dieses soll sich auf ein 50-Millionen-Euro-Paket belaufen haben. Als Basisablöse waren 45 Mio. Euro im Gespräch, dazu geringere, leicht erreichbare Boni sowie in Zukunft Einnahmen durch eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent. Noch nie in der Vereinsgeschichte nahmen die Kölner auch nur ansatzweise so viel mit einem Spielerverkauf ein. Teuerster Abgang ist bis dato Anthony Modeste mit 29 Mio. Euro. Auch für Brentford wäre es eine Rekordinvestition gewesen – die bislang teuersten Zugänge waren Dango Ouattara für 42,8 Mio. Euro und Igor Thiago für 33 Mio. Euro.

Die Zustimmung von El Malas Vertretung war zuvor nicht als Hürde gesehen worden, da der Spieler die Offerte bereits abgenickt haben soll. Bei Brentford hätte der Shootingstar einen Vertrag bis 2030 erhalten und künftig ein Fixgehalt von über 4 Mio. Euro verdient.

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1. FC Kölns El Mala unter großen Marktwert-Gewinnern

El Mala gehörte beim jüngsten Bundesliga-Update zu den großen Gewinnern und steigerte seinen Marktwert um 10 Mio. auf 45 Mio. Euro – trotz der Nicht-Nominierung für die Weltmeisterschaft. Damit ist er einer der zehn wertvollsten Stürmer der Welt im Alter bis zu 19 Jahren. Brentford galt für El Mala als ein passender Verein, um sein Können in einer noch stärkeren Liga unter Beweis zu stellen. 2024/25 erzielte er in der 3. Liga 13 Tore und bereitete fünf Treffer vor. Diese Zahlen wiederholte er dank des Tores gegen den FC Bayern am letzten Spieltag exakt in der Bundesliga. In Europas Top-Ligen gab es nur zwei Teenager, die an mehr Toren beteiligt waren, und die heißen Yan Diomande (Leipzig) und Lamine Yamal (Barça).

Monatelang galt Brighton als größter Interessent, doch der von Fabian Hürzeler trainierte Verein soll nicht bereit gewesen sein, die Kölner Ablöseforderungen zu erfüllen.

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