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1. FC Köln: TSG Hoffenheim dementiert Vorstoß bei Said El Mala | Hitkanal.FM

1. FC Köln: TSG Hoffenheim dementiert Vorstoß bei Said El Mala

1. FC Köln: TSG Hoffenheim dementiert Vorstoß bei Said El Mala

FC-Abgang droht Hängepartie zu werden 

1. FC Köln: TSG Hoffenheim dementiert Vorstoß bei Said El Mala

©IMAGO

Dieser Artikel erschien in einer ersten Version um 15:22 Uhr und wurde später mit dem Dementi der TSG Hoffenheim aktualisiert.

Said El Mala soll dem 1. FC Köln in diesem Sommer einen neuen Transferrekord einbringen. Die Premier League gilt als wahrscheinlichstes Ziel des 19-Jährigen, ein Wechsel zum FC Brentford scheiterte in der vergangenen Woche jedoch auf den letzten Metern am Willen des Youngsters und seiner Familie. Auch zur TSG Hoffenheim wird es nicht gehen. Der Bundesliga-Klub nahm einem Transfergerücht am Samstag schnell den Wind aus den Segeln.

Der „Express“ hatte zuvor berichtet, dass die Kraichgauer einen Vorstoß bei El Mala planen würden. Demnach wolle die TSG ein großes Paket schnüren und mit einem hohen Handgeld, teuren Gehalt und langfristigen Vertrag locken. Ein weiteres Schmankerl wäre die Perspektive für Bruder Malek, der bei der Zweitvertretung in der 3. Liga Spielpraxis auf hohem Niveau sammeln könnte. Am Samstagnachmittag antwortete die TSG mit ihrem X-Account auf einen entsprechenden Post mit der Nachricht: „Said langer Zeit nicht mehr so eine Transfer-Ente gelesen.“

Hoffenheim qualifizierte sich in dieser Saison für die Europa League und steigerte den Kaderwert seit dem 1. Juli 2025 um fast 50 Prozent. Dennoch war klar, dass ein Transfer aus wirtschaftlicher Sicht nicht ohne Weiteres zu stemmen ist. In den Spielzeiten 2023/24 und 2024/25 verzeichnete die TSG in ihren Abschlussbilanzen jeweils ein deutliches Minus von zusammengerechnet 50 Mio. Euro.

TSG Hoffenheim muss Transferplus erwirtschaften

Trotz der Qualifikation für Europa muss laut dem „Kicker“ in diesem Sommer ein sattes Transferplus erwirtschaftet werden, weil Investorengelder bei der UEFA nur noch begrenzt zur Deckung von Verlusten eingerechnet werden können. Außerdem dürfen UEFA-Klubwettbewerbsteilnehmer maximal 70 Prozent ihrer Einnahmen in den Kader stecken, was große Investitionen erschwert. Nicht zuletzt deshalb gelten die wertvollsten Spieler im Kader wie Bazoumana Touré (40 Mio. Euro Marktwert) und Fisnik Asllani (35 Mio. Euro) als Verkaufskandidaten.

Um bei El Mala realistische Chancen auf einen Transfer zu haben, hätte Hoffenheim den eigenen Ausgabenrekord für einen Spieler deutlich übertreffen müssen. In den Verhandlungen mit Brentford hatte der Effzeh erfolgreich auf eine Ablöse von 50 Mio. Euro bestanden. Die TSG gab noch nie mehr aus als im Sommer 2024 für Adam Hlozek, der für 18 Mio. Euro aus Leverkusen kam. Für die kommende Saison steht zudem bereits ein Transferminus von 34,5 Mio. Euro zu Buche.

El Malas Köln-Abgang droht Hängepartie zu werden

Für Köln könnte sich der Poker um El Mala noch lange ziehen. Geschäftsführer Philipp Türoff sagte am Freitag, dass es „bis zum letzten Tag der Transferperiode dauern kann. Das ist kein Szenario, das wir anstreben, aber ausschließen können wir es nicht.“ Nach dem gescheiterten Brentford-Deal soll es aktuell keine konkreten Interessenten geben.

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