1. FC Magdeburg trennt sich von Trainer Fiedler
Nur drei Tage nach der Zusage für Markus Fiedler revidiert der 1. FC Magdeburg seine Entscheidung. Das 0:6-Debakel im Testspiel gegen Braunschweig führte zum Kurswechsel.
Der 1. FC Magdeburg sucht nach einem neuen Trainer. Das teilte der Club mit, nachdem die Entscheidung, Markus Fiedler zu halten, nach nur zwei Tagen wieder fallen gelassen wurde. Am Donnerstag unterlag Magdeburg im Testspiel gegen Eintracht Braunschweig mit 0:6 – ein Ergebnis, das intern als klares Signal gegen den Chefcoach interpretiert wird.
Fiedler hatte in acht Ligaspielen lediglich drei Punkte geholt und führt den Zweitligisten damit auf Platz 18 an. Es ist der schlechteste Saisonstart in der Profigeschichte des Vereins. Nach der desaströsen Leistung im Testspiel soll nun schnell ein Nachfolger gefunden werden. Auch Sport-Geschäftsführer Otmar Schork, der seit 2020 im Amt ist, steht intern unter Druck. Aus den Gremien wird ihm eine Mitverantwortung für die sportliche Misere zugeschrieben.
Im Testspiel offenbarte Magdeburg erhebliche Mängel: Die Abwehr wirkte wackelig und fehlerhaft, während die Offensive kaum Chancen erspielte. Den Angaben zufolge ließ sich die Mannschaft von Braunschweigs Spielweise völlig aus dem Konzept bringen und wirkte verunsichert.