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UEFA ahndet Marseille mit millionenschwerer Geldstrafe

18. Juni 2026· Miriam Scholz

Olympique Marseille muss zehn Millionen Euro an die UEFA zahlen. Der Grund: Finanzielle Unregelmäßigkeiten in mehreren Saisons. Droht auch ein Ausschluss aus europäischen Wettbewerben.

Die UEFA hat gegen Olympique Marseille zwei Geldstrafen wegen finanzieller Verstöße verhängt. Der französische Fußball-Traditionsklub muss insgesamt zehn Millionen Euro zahlen: sechs Millionen Euro für Unregelmäßigkeiten bei der Einhaltung von Einnahmezielen in den Jahren 2023 bis 2025 und vier Millionen Euro für Verstöße gegen die Kaderkostenrichtlinien.

Mit einer zusätzlichen Sanktion warnt die UEFA: Falls Marseille das geforderte Einnahmenziel in der Saison 2026/27 verfehlt, droht der Ausschluss vom nächsten europäischen Wettbewerb. Derzeit darf der Club an der kommenden Europa League teilnehmen, nachdem er sich in der abgelaufenen Saison als Tabellenfünfter der französischen Liga dafür qualifiziert hatte.

Bei ihrer Entscheidung berücksichtigte die UEFA den deutlichen Rückgang der TV-Gelder in Frankreich, von dem mehrere französische Clubs betroffen sind. Marseille erklärte, den Beschluss zur Kenntnis zu nehmen und sich an die von der UEFA festgelegten Bedingungen halten zu wollen.

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